20.10.2019 Das Reichsparteitagsgelände im Krieg

Gefangenschaft, Massenmord und Zwangsarbeit – Führung durch die Sonderausstellung um 14 Uhr im Dokumentationszentrum

Die Ausstellung geht der weitgehend unbekannten Geschichte des Reichsparteitagsgeländes im Zweiten Weltkrieg nach. … Die unfreiwillig in die Lager gebrachten Menschen und ihre Erfahrungen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Eine Vielzahl von Fotos, Zeichnungen, Briefen, Erinnerungen und persönlichen Dokumenten aus Privatbesitz zeigt die Sicht der Betroffenen auf ihre Gefangenschaft, den „Arbeitseinsatz“ und die Trennung von der Familie. … Das Reichsparteitagsgelände war nicht nur ein Ort der propagandistischen Selbstinszenierung der NS-Diktatur, sondern ebenso ein Ort des Leidens und Sterbens, der Ausbeutung und Ermordung (Text: Dokumentationszentrum).

Wir treffen uns am 20.10.2019 um 13.45 Uhr vor der Kasse rechts im Dokumentationszentrum. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung bitte bald an unser Büro unter Telefon 0911-448383 oder per E-Mail info@karl-broeger-gesellschaft.de. Die Karl-Bröger-Gesellschaft übernimmt die Kosten für die Führung.

Französische Kriegsgefangene im Offizierslager in Langwasser.
Sie stehen vor einer Baracke, die Bibliothek und Schreibstube umfasste, 1940/41. Bildnachweis: Privatbesitz