16.11.2019 Rote Galerie: Termine Koberger Str. 57/29

Hervorgehoben

Sa 16.11. Offenes Künstlergespräch mit Thorsten Brehm und Daniel Ulrich. Thema: Kunst am Bau und im öffentlichen Raum um 10 Uhr

Mi 20.11. AnsprechBar mit Gabriela Heinrich, Bundestagsabgeordnete, und Jürgen Reiter von 17 bis 19 Uhr

22.11.2019 – 19.00 Uhr Lesung und Musik
Gerd Grashaußer (Geraldino), der bekannte Kindermusiker, Künstler und Autor, liest eigene und andere heitere, bedenkenswerte Kurzgeschichten – Musik: „Miller the Killer“
Eintritt frei

1.12.2019 – Matinee – 11.00 bis ca. 12.30 Buchvorstellung „So schmeckt Heimat!“
Ein außergewöhnlichen Kochbuch –
Der „Verein Wohngemeinschaft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“
hat ein Kochprojekt mit jungen Flüchtlingen durchgeführt. Daraus ist ein
„Kochbuch“ der besonderen Art entstanden.
Wir laden Sie ein mit Asma aus Somalia „SAMBUSA“ (Teigtaschen mit
Hackfleisch-Füllung) zu probieren und eine äthiopische Kaffeezeremonie mit Fre zu erleben. Die jungen Flüchtlinge freuen sich aus Sie!
Eintritt frei.

Spaß mit der Roten Galerie. Von links nach rechts: Heijo Schlein (Koordinator vor Ort), Eva Schmidt, Andreas Bohm, Dionysia Vlachou und Bröger-Chef Michael Ziegler.

4.12.19, 18 Uhr – „Auf eine gute Nachbarschaft! – Miteinander statt Gegeneinander „
Lesung und Gespräch mit Gabriela Heinrich, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und Thomas Hartmann, Vorsitzender der SPD Johannis und Stadtratskandidat
Um 17:00 Uhr kommen Gabriela und Thomas in die AnsprechBAR, die Lesung startet um 18:00 Uhr. Eintritt frei.
13.12.2019 – 19.00 Uhr Lesung und Musik
Lesung mit dem bekannten fränkischen Autor Erich Hübel – Musik: „Miller The Killer“
Eintritt frei

15.12.2019 – Matinee 11.00 – ca. 12.30 Beethoven einmal anders – Hauskonzert mit Lesung
Wir machen mit bei „Beethoven bei uns, die größte Hauskonzertinitiative zum Beethoven Jubiläumsjahr“ und bieten ein ungewöhnliches Hauskonzert mit Lesung an.
Der Bassist und Komponist Peter Christof wird Beethoven mit kurzen Stücken neu interpretieren und die Texte begleitend umrahmen.
Thorsten Brehm, Vorsitzender der SPD Nürnberg, Stadtrat und
Oberbürgermeisterkandidat, sowie Heijo Schlein, Projektkoordinator der Karl-Bröger-Gesellschaft Nürnberg / Galerist der ROTEN GALERIE in Nürnberg und Stadtratskandidat werden zwei merkwürdig komisch wunderliche, absonderlich originelle, außergewöhnlich interessante, kaum bekannte und schräg exzentrische Texte zu Beethoven lesen.
Eine heitere, asymmetrische Vormittagsstunde zum Beginn des Beethoven-Jahres – mit Prosecco und Häppchen oder Bier und Brezen.
Eintritt frei

17.12.2019 – 19.30 bis ca. 20.30 wir beginnen die neue Reihe „Afrika – Afrika – Afrika“ mit der Buchpremiere
„Schloss aus Lehm“ (Originalausgabe „Het Zandkasteel“) von Filmregisseur und Autor Ton van der Lee (Pagma Verlag – Klaus-Dieter Eichler)
Eintritt frei

Neue Reihe: „Mein wertvollster Film“
mit Nürnberger Prominenten – vorgestellt von Michael Ziegler
Matinee mit Film, Talk und Getränk für 6 Euro

Sonntag, 8. Dezember, 11 Uhr, „Die weiße Rose“ von Michael Verhoeven
mit Andrea Kuhn, Leiterin des Nürnberger Filmfestivals der Menschenrechte

Andrea Kuhn mit Matinee-Gastgeber Michael Ziegler auf dem Filmfestival der Menschenrechte.

Foto: Khrystyna Jalowa

Sonntag, 22. Dezember, 11 Uhr, „Ginger und Fred“ von Federico Fellini
mit Fitzgerald Kusz (bekannter Schriftsteller und Dichter) und seiner Frau Birgit Kusz

29.11.2019 Vernissage Kellermann/Jalowa u. Stavnycha

Hervorgehoben

Vernissage mit NN-Kunstpreisträger Simon Kellermann, der Fotografin Khrystyna Jalowa und der Künstlerin Maryana Stavnycha.
Simon Kellermann hat in Nürnberg freie Malerei studiert und schon einige Preise gewonnen. 2019 belegte er beim Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten den zweiten Platz. 2017 erhielt er den Sonderpreis des Verlegers. In den NN heißt es zu ihm:
„Sein großes malerisches Talent beweist einmal mehr der erst 25-jährige Simon Kellermann. Kellermann fesselt erneut mit einem Großporträt. Diesmal ist sein eigenes Gesicht, schlammbedeckt, durchaus ein bisschen eklig, aber von einer solchen Lebensechtheit und malerischen Virtuosität, dass man es fasziniert betrachtet.“ Dieses Porträt wird auch in der Galerie zu sehen sein.
Die Fotografin Khrystyna Jalowa und die Künstlerin Maryana Stavnycha wollen mit ihrem Projekt „Kopfsache“ die Ästhetik von Frauen aus verschiedenen Kulturen darstellen und sich mit deren Identität auseinandersetzen. Eigentlich geht es um Frauen aus der ganzen Welt. Khrystyna und Maryana kommen beide aus der Ukraine. Khrystyna musste aus der Ukraine fliehen. Deshalb kümmern sie sich auch um die Geschichten von Geflüchteten.

Ort: Rote Galerie, Koberger Str. 57/59 um 19 Uhr

Foto: Khrystyna Jalowa

16.11.2019 Rote Kulturnacht

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Mit der Roten Kulturnacht feiern die SPD-Stadtratsfraktion und die Karl-Bröger-Gesellschaft wieder ein rauschendes Fest auf AEG am 16. November ab 20 Uhr. Auf dem Programm stehen die Band #ZWEIRAUMSILKE mit 11 Musikern, die heißen, tanzbaren Hip-Hop, Rap, Funk, Pop, Jazz und Soul spielen. Mit dabei sind auch der Kabarettist Oliver Tissot, Crowdsinging mit 6AUFKRAUT, Clown Eichi und der Spaßkoffer und und und. Außerdem: Thorsten Brehm liest und der SPD-Stadtratsfraktionschor singt – ein tolles Programm. Näheres unter: https://spd-stadtratsfraktion.nuernberg.de/rote-kulturnacht-2019/

15.2.2010 Jüdisches Leben und 100 Schätze in Regensburg

Im neuen Haus der Bayerischen Geschichte besuchen wir die Sonderausstellung „100 Schätze aus 1000 Jahren“. Wir sind gespannt, ob sich darunter auch Kostbarkeiten aus Franken befinden oder nur vergoldete Bierhumpen aus Oberbayern. „Wieviel Franken steckt im neuen Haus der Bayerischen Geschichte?“ fragten daher auch die Nürnberger Nachrichten in ihrem Artikel zur Eröffnung des Hauses am 8.10.2019. „Manche Besucher spüren aus der Ausstellung eine gewisse Dominanz des Altbairischen über das Gesamtbayerische heraus. So etwa, wenn der Spruch „Mia san mia“ an dominierender Stelle zitiert wird.“ Wir machen uns selbst ein Bild von diesem neuen Museum.

Am Nachmittag gehen wir auf eine ganz besondere Stadtführung: Uns wird das jüdische Leben ins Regensburg gezeigt. Seit dem frühen Mittelalter waren in Regensburg, der damaligen Groß- und Weltstadt, auch Juden ansässig und aktiv am wirtschaftlichen Wachstum der Stadt beteiligt. Zeitweise existierte hier eine der größten und bedeutendsten jüdischen Gemeinden in ganz Deutschland. Das jüdische Viertel lag mitten in der Stadt – doch wurde es nach der Vertreibung der Juden 1519 komplett zerstört; heute befindet sich dort der Neupfarrplatz. Ausgrabungen in den 1990er Jahren brachten im Untergrund eine Fülle gut erhaltener baulicher Überreste zu Tage; ein Teil davon, eindrucksvoll präsentiert, ist im „document Neupfarrplatz“ zu sehen. Doch auch an vielen anderen Stellen ist das jüdische Regensburg bis heute lebendig geblieben… (Info Stadtmaus)

Wir fahren mit der Bahn. Treffpunkt am Hauptbahnhof in der Mittelhalle links vor dem Buchladen um 8.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um rasche Anmeldung mit Name, Adresse, Telefonnummer. Bitte Anmeldung per E-Mail info@karl-broeger-gesellschaft.de oder Telefon 448383 an unser Büro, Kosten 40,- € (für Mitglieder 35,- €) pro Person inkl. Bahnfahrt, Eintritt und Führungen.

Bayerische Landesausstellung 100 Schätze aus 1000 Jahren

26.03.2020 Deutsches Museum in Nürnberg – Baustellenführung

„Was bringt die Zukunft? Wie werden wir in 20, 50 oder 100 Jahren leben? Wie entwickeln sich Technik und Gesellschaft? Neue Technologien können unser Leben vereinfachen – oder verkomplizieren. Ab Ende 2020 bieten Prototypen, Experimente und Mitmachlabore sowie ein Holodeck in der neuen Zweigstelle des Deutschen Museums in Nürnberg Ausblicke auf mögliche Zukunftsszenarien. Mit Spannung wird die Fertigstellung des neuen Museums in Nürnberg erwartet. Im Rahmen einer Führung werden uns ab 12 Uhr die Neuheiten vor Ort erklärt. Dieser Rundgang ist nicht barrierefrei. Anmeldung erforderlich! Bitte melden Sie sich bei unserem Büro telefonisch T. 4483838 oder per Mail info@karl-broeger-gesellschaft.de an, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Ncoh eine Baustelle, bald ein neues Highlight in Nürnberg: Das Deutsche Museum.

25.1.2020 Lebensmenschen und Japan in München

In München besuchen wir die Ausstellung Lebensmenschen im Lenbachhaus. Die beiden bedeutenden Künstlerpersönlichkeiten Alexej von Jawlensky (1864–1941) und Marianne von Werefkin (1860–1938) zählen zu den wegweisenden Figuren der expressionistischen Avantgarden und sind noch nie in einer gemeinsamen Ausstellung ge­zeigt worden. Diese herausragende Schau zeigt, wie die tiefe Verbundenheit der Lebensmenschen in über dreißig Jahren beide kreativ inspiriert hat.

Am Nachmittag gehen wir in das Museum Fünf Kontinente. Die Japan-Sammlung Philipp Franz von Siebolds gehört zu den wichtigsten Beständen des Museums Fünf Kontinente. Erstmals seit mehr als hundert Jahren wird sie in dieser Auswahl in München und mit großem Aufwand präsentiert. Nicht nur Japaner sind von ihr fasziniert, denn die Sammlung ist wie eine Zeitkapsel, in der sich Japans Edo-Zeit authentisch erhalten hat.

Wir fahren mit der Bahn. Treffpunkt am Hauptbahnhof in der Mittelhalle links vor dem Buchladen um 8.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um rasche Anmeldung mit Name, Adresse, Telefonnummer. Bitte Anmeldung per E-Mail info@karl-broeger-gesellschaft.de oder Telefon 448383 an unser Büro, Kosten 45,- € (für Mitglieder 40,- €) pro Person inkl. Bahnfahrt, Eintritt und Führungen (das Mittagessen bitte selbst organisieren).



Alexej von Jawlensky
Bildnis des Tänzers Sacharoff, 1909, Öl auf Karton, 69,5 x 66,5 cm, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Foto: Lenbachhaus

Portrait of the Dancer Alexander Sakharoff, 1909, Oil on cardboard, 69.5 × 66.5 cm, Lenbachhaus Munich, photo: Lenbachhaus

8.11.2019 Rote Galerie: Finissage der Ausstellung von Christa Lösel

Die Ausstellung  LIBERTY NEEDS A NEW DRESS von Christa Lösel ging am 8.11.2019 zu Ende. Zur Finissage spiele Miller the Killer.

Christa Lösel entwickelte bereits während ihres Studiums an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg die Kunstfigur Wilhelmine.

Sie gestaltet stets rote Textilien, ihr Fetisch ist das rote Tuch.

Ein Bild von einer Frau – Hausschneiderin Wilhelmine definiert sich als Kunstform ZWISCHEN Aktion – Sprache – Bild – Performance – Objekt und wird nicht nur in kunstspezifischen Situationen sichtbar.

Die Künstlerin kommentiert damit kreativ gesellschaftliche Verhältnisse, die sie oft als entmenschlicht empfindet. In ihren künstlerischen Aktionen wird das Publikum eingebunden. So nähte sie z.B. im Arbeitsamt Wünsche der Arbeitssuchenden in rote Brotbeutel.

ROTE GALERIE Kobergerstraße 57/59 Nordstadt Nürnberg

www.facebook.com/ROTE.Galerie

Weitere Infos zur Roten Galerie unter: http://www.sabbalodd.de

Gelungene Eröffnung: OB-Kandidat Thorsten Brehm, Künstlerin Christa Lösel, Chef-Koordinator Heijo Schlein und Karl-Bröger-Vorsitzender Michael Ziegler (v.l.). Foto: Rüdiger Löster

22.9.2019 Friedenstafel

Die Friedenstafel 2019 fand am Sonntag, 22. September statt. Es ist mittlerweile Tradition, dass sich die Nürnbergerinnen und Nürnberger nach der Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises an einer Tafel zum gemeinsamen Mahl treffen und damit ein Zeichen für Frieden, Toleranz und die Achtung der Menschenrechte setzen. 2019 mit einem Jubiläum: Die Friedenstafel findet seit 20 Jahren statt. Die Karl-Bröger-Gesellschaft machte mit: Wir hatten drei Tische auf dem Kornmarkt reserviert.

Friedensmahl bei herrlichstem Sonnenschein – und die Karl-Bröger-Gesellschaft macht mit!

14.3.2020 Karl-Bröger-Texte im Irrhain

Der Pegnesische Blumenorden e.V.  im Nürnberger Norden wurde 1644 von Literaturbegeisterten gegründet und besteht ununterbrochen bis heute. Der Name bezieht sich auf den Nürnberg durchziehenden Fluss Pegnitz. Immer wieder finden Veranstaltungen zur Literatur im Irrhain in Kraftshof statt. Im Archiv des Pegnesischen Blumenordens finden sich Texte von Karl Bröger.

Bei einer Führung durch den neugestalteten Irrhain wird der Präsident des Pegnischen Blumenordens, Prof. Dr. Werner Kügel, Texte von Karl Bröger anlässlich dessen Geburtstags am 10. März zu Gehör bringen.

Neuer Termin: Samstag, 14.3.2020, von 14 – 15 Uhr, Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten jedoch um eine Spende in Höhe von 5,- Euro.

Treffpunkt: Wir treffen uns am Samstag, 14.3.2020 um 13.30 Uhr an der Bus-Haltestelle Kraftshof-Süd. Von dort sind es ca. 1000 Meter  zu Fuß bis zum Irrhain. Die Führung ist nicht geeignet für Gehbehinderte. Teilnahme auf eigene Gefahr. Bitte besorgen Sie selbst Ihr VAG-Ticket. Wir bitten um Anmeldung an unser Büro: info@karl-broeger-gesellschaft.de

20.10.2019 Das Reichsparteitagsgelände im Krieg

Gefangenschaft, Massenmord und Zwangsarbeit – Führung durch die Sonderausstellung um 14 Uhr im Dokumentationszentrum

Die Ausstellung geht der weitgehend unbekannten Geschichte des Reichsparteitagsgeländes im Zweiten Weltkrieg nach. … Die unfreiwillig in die Lager gebrachten Menschen und ihre Erfahrungen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Eine Vielzahl von Fotos, Zeichnungen, Briefen, Erinnerungen und persönlichen Dokumenten aus Privatbesitz zeigt die Sicht der Betroffenen auf ihre Gefangenschaft, den „Arbeitseinsatz“ und die Trennung von der Familie. … Das Reichsparteitagsgelände war nicht nur ein Ort der propagandistischen Selbstinszenierung der NS-Diktatur, sondern ebenso ein Ort des Leidens und Sterbens, der Ausbeutung und Ermordung (Text: Dokumentationszentrum).

Französische Kriegsgefangene im Offizierslager in Langwasser.
Sie stehen vor einer Baracke, die Bibliothek und Schreibstube umfasste, 1940/41. Bildnachweis: Privatbesitz