15.03.2019 Arne Engelhardt Autorenlesung

Arne Engelhardt las aus seinem bislang noch nicht als Buch veröffentlichen Werk, das sich vor allem um die Zeit der Grenzöffnung 1989 drehte – amüsant, unterhaltsam und engagiert. Er selbst nennt sich Frankenberliner, geboren im Mai 1985 in der heutigen Bundeshauptstadt, seit Urzeiten lebend, arbeitend, sich erfreuend in der Frankenmetropole, politisch engagiert und Europareisende

Arne Engelhardt, Foto: privat

16.03.2019 Plastikfrei-Tour

Bei einem Spaziergang mit dem Geologen Martin Sauer wurde zunächst das Müllaufkommen aus öffentlichen Abfallkörben im Depot des Servicebetriebs Öffentlicher Raum (SÖR) unter die Lupe genommen. Dann ging es zum Biofachmarkt ebl-City, wo uns die Marketingchefin Christine Fröhlin die Probleme rund um Plastikverpackungen erklärte. Schließlich ging es noch zum „ZeroHero“-Laden in Gostenhof, wo man komplett abfallfrei einkaufen kann, aber all seine Schüsseln mitbringen muss.

Martin Sauer, Foto: privat
Christine Fröhlen von ebl erklärt die vielen Biolabel

29.03.2019 Anette Röckl

 Geschichten aus dem fränkischen Alltagswahnsinn

Das war eine tolle Lesung mit der wunderbaren Gesellschaftsreporterin Anette Röckl. Sie unterhielt eine große Fangemeinde mit ihrem herzerfrischenden, fränkischen Gschmarri. Es ging nicht nur um ihre Katze Joker, sondern das Schäufele des Wassers (Karpfen), humorige Alltagsgeschichten und den ganz normalen Wahnsinn. Seit Jahren schreibt die Nürnberger Journalistin Anette Röckl in den Nürnberger Nachrichten wöchentlich eine Kolumne, die Freude macht. Demnächst erscheint ihr neues Buch.

Anette Röckl wurde 1976 in Nürnberg geboren und hat in Erlangen und Florenz  Theater-und Medienwissenschaften, Germanistik und Romanistik studiert. Seit 2006 arbeitet sie als Redakteurin bei den Nürnberger Nachrichten, ist seitvielen Jahren Gesellschaftsreporterin und schreibt seit 2011 die Kolumne“Hallo Nürnberg“.


Anette Röckl, Foto: Edgar Pfrogner

16.11.2018 Jo Seuß Autorenlesung

Es gibt viel zu entdecken in Nürnberg: die lauschigen Hesperidengärten, die im Verborgenen werkelnde Soziokultur Glaser‘scher Prägung, die zaghaften Versuche, zeitgenössische Architektur in die Stadt zu lassen. Jo Seuß, Redakteur der Nürnberger Nachrichten, hat zusammen mit Dietmar Bruckner  „111 Orte in Nürnberg, die man gesehen haben muss“, und „111 Orte in Fürth und Erlangen, die man gesehen haben muss“ entdeckt und beschrieben.

Dietmar Bruckner, Jo Seuß, Peter Roggenthin: 111 Orte in Nürnberg, die man gesehen haben muss: Reiseführer,  Emons-Verlag, ISBN: 9783954510429

Die Autorenlesung am 16.11.2018 in der AWOthek war sehr gut besucht.

Foto: Günter Distler

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26.10.2018 Dr. Sebastian Karnatz Autorenlesung

Der Autor Dr. Sebastian Karnatz führte uns zu Burgen, Klöstern und Residenzen –  touristischen Highlights und noch nicht breitenwirksam entdeckten Sehenswürdigkeiten. Unterhaltsam und fachkundig erzählte er von ausgefallenen Architekturen und bedeutenden Persönlichkeiten und immer wieder ging es auch um die Hohenzollern und auch um die Cadolzburg. Das war eine sehr interessante Lesung leider nur vor kleinem Publikum; Thema und Autor hätten eine viel größere Runde verdient gehabt.

Dr. Sebastian Karnatz: Burgen Klöster Residenzen. ars vivendi verlag. Freizeitführer mit Klappenbroschur, ISBN 978-3-86913-773-5.

 

 

Foto: privat

 

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10.11.2018 Rote Kulturnacht

Die Rote Kulturnacht, an der auch die Karl-Bröger-Gesellschaft beteiligt ist, fand am 10. November 2018  in der Kulturwerkstatt auf AEG statt und war ein megaschönes Event mit Somkestack Lightnin‘, Günter Stössel und Anja Seidel, Vadim & Lena Samarsky, dem DJ Duo Sonnengurus, sowie Poetry-Slam mit Michael Jakob, der Modenschau „Es werde rot“, usw.

 

17.11.2018 Hitler. Macht. Oper.

HITLER.MACHT.OPER Propaganda und Musiktheater in Nürnberg. Das Musiktheater spielte eine wichtige Rolle in der nationalsozialistischen Propaganda – gerade in Nürnberg: seien es „Die Meistersinger von Nürnberg“ zur Eröffnung der Reichsparteitage im Opernhaus oder „Die Götterdämmerung“ als letzte Vorstellung vor der kriegsbedingten Schließung aller Theater. Diese Sonderausstellung zeigt, dass auch die Stadt selbst zur Bühne und Kulisse für die Aufmärsche der Nationalsozialisten wurde. Opernbühne und Stadt traten in einen inszenierten Dialog: Die letzte Szene der „Meistersinger“ im Opernhaus glich der Szenerie in den Straßen Nürnbergs bis in Details. Die Führung mit Dr. Alexander Schmidt war sehr informativ.

Foto: Gert Wagner

15.12.2018 Wanderland-Führung im GNM

Wanderland. Eine Reise durch die Geschichte des Wanderns
Wandern ist eine überaus populäre Freizeitbeschäftigung in Deutschland. Ist Wandern typisch deutsch? Seit wann wird gewandert und wie entwickelte sich diese kulturelle Praxis? Diesen Fragen geht eine Sonderausstellung im Germanischen Nationalmuseum nach, die die Karl-Bröger-Gesellschaft besuchte.

Michael Kaeser führte durch die Ausstellung.

18.09.2018 Hermann Glaser letzte Erinnerungen

Anlässlich der Gedenkfeier für Herrmann Glaser am 18. September, stellte Michael Ziegler das Buch: „…die Verhältnisse zum Tanzen bringen“: Hermann Glaser – letzte Erinnerungen – letzte Worte. Am 18. Juni 2018 verstarb Professor Hermann Glaser mit 89 Jahren. „Mit seinem hellwachen Geist, seinem unvergleichlichen Wissensschatz und seinem ungebrochenen Humor konnte er sein Publikum fesseln und immer wieder Denkanstöße geben. Über Jahrzehnte hinweg war er einer der bedeutendsten und einflussreichsten Intellektuellen und Kulturpolitiker der Bundesrepublik“, würdigt Nürnbergs SPD-Chef Thorsten Brehm die Verdienste Glasers, der von 1964 bis 1990 städtischer Schul- und Kulturreferent war. Das Buch wird für eine Schutzgebühr von 5 Euro verkauft, wovon die Hälfte an den Verein zur Förderung innovativer Kulturarbeit geht.  Erhältlich ist das Buch ab Dienstag in der Geschäftsstelle der SPD Nürnberg, Karl-Bröger-Str. 9 oder im Nürnberger Rathaus im Büro der SPD-Fraktion.

„Das kleine Buch ist eine Erinnerung und ein Dank an einen besonderen Menschen. Wir wollen im Sinne Hermann Glasers weiterarbeiten“, versprechen die beiden bekennenden Glaser-Fans Brehm (re)und Ziegler (li), Foto: KBG

20.1.2019 Kunstvilla: Faszination Japan

Seit der Öffnung Japans Mitte des 19. Jahrhunderts stellt der Japonismus ein durchgängiges Phänomen der europäischen Kunst dar. Künstlerinnen und Künstler zeigen sich fasziniert von der japanischen Ästhetik, deren Rezeption von Motivübernahmen bis zu Neuinterpretationen reicht und sich in allen Gattungen nachvollziehen lässt. Die Ausstellung zeigt u.a. Werke von Christian Faul, Hubertus Hess, Udo Kaller, Margarete Schrüfer; Bernd Klötzer und Benjamin Zuber.

Am 20. Januar 2019 um 11 Uhr besuchten wir die Ausstellung Faszination Japan im Rahmen einer Führung (Kunstvilla, Blumenstraße 17, Treffpunkt an der Kasse). Unser Vorstandsmitglied Günter Gloser, Staatsminister a.D. und Vorsitzender des Fördervereins der Kunstvilla, der Kunstvilligen, begrüßte uns.

Unser Vorstandsmitglied Günter Gloser begrüßte uns in der Kunstvilla.