15.2.2020 Jüdisches Leben und 100 Schätze in Regensburg

Im neuen Haus der Bayerischen Geschichte besuchen wir die Sonderausstellung „100 Schätze aus 1000 Jahren“. Wir sind gespannt, ob sich darunter auch Kostbarkeiten aus Franken befinden oder nur vergoldete Bierhumpen aus Oberbayern. „Wieviel Franken steckt im neuen Haus der Bayerischen Geschichte?“ fragten daher auch die Nürnberger Nachrichten in ihrem Artikel zur Eröffnung des Hauses am 8.10.2019. „Manche Besucher spüren aus der Ausstellung eine gewisse Dominanz des Altbairischen über das Gesamtbayerische heraus. So etwa, wenn der Spruch „Mia san mia“ an dominierender Stelle zitiert wird.“ Wir machen uns selbst ein Bild von diesem neuen Museum.

Am Nachmittag gehen wir auf eine ganz besondere Stadtführung: Uns wird das jüdische Leben ins Regensburg gezeigt. Seit dem frühen Mittelalter waren in Regensburg, der damaligen Groß- und Weltstadt, auch Juden ansässig und aktiv am wirtschaftlichen Wachstum der Stadt beteiligt. Zeitweise existierte hier eine der größten und bedeutendsten jüdischen Gemeinden in ganz Deutschland. Das jüdische Viertel lag mitten in der Stadt – doch wurde es nach der Vertreibung der Juden 1519 komplett zerstört; heute befindet sich dort der Neupfarrplatz. Ausgrabungen in den 1990er Jahren brachten im Untergrund eine Fülle gut erhaltener baulicher Überreste zu Tage; ein Teil davon, eindrucksvoll präsentiert, ist im „document Neupfarrplatz“ zu sehen. Doch auch an vielen anderen Stellen ist das jüdische Regensburg bis heute lebendig geblieben… (Info Stadtmaus)

Wir fahren mit der Bahn. Treffpunkt am Hauptbahnhof in der Mittelhalle links vor dem Buchladen um 8.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um rasche Anmeldung mit Name, Adresse, Telefonnummer. Bitte Anmeldung per E-Mail info@karl-broeger-gesellschaft.de oder Telefon 448383 an unser Büro, Kosten 40,- € (für Mitglieder 35,- €) pro Person inkl. Bahnfahrt, Eintritt und Führungen.

Bayerische Landesausstellung 100 Schätze aus 1000 Jahren