Klaus Schamberger –

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Der Nürnberger Journalist schrieb fast 30 Jahre u.a. Glossen für die Nürnberger Abendzeitung und war für das Studio Franken des Bayerischen Rundfunks tätig. Der Autor mit Herz erhielt 2019 die Karl-Bröger-Medaille. Auch jetzt macht er sich so seine Gedanken.

Aktuelles Buch: Klaus Schamberger: Früher war alles früher
Neue Nürnberg (und Fürth fei auch) Geschichten, ars vivendi Verlag.

Klaus Schamberger

Erich Hübel – Gedicht

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Persönliche Corona-(Zwischen)-Bilanz

A boor Monad müss mer middlerweiln scho midd dem Corona lehm./ Ann gansn Haufn hammer glernd derbei: /Dass manche Schdaadsschefs, wey der Bolsonaro odder der Trump, gans einfach bleyd sinn, /-  des hassd: vom Trump hammer’s ja scho längsd vuurher gwissd – /odder dass die Bollidigger bei uns goor nedd suh schlechd erberdn, wey manchmohl behaubded werd.

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22.1.2021 Volksbad-Führung – neuer Termin!

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Das Nürnberger Volksbad ist etwas ganz Besonderes. Es war und ist Iden­ti­fi­ka­ti­ons­ort vieler Nürn­ber­ge­rin­nen und Nürn­ber­ger, die dort schwimmen gelernt haben. Lan­ge Jah­re war die Jugendstilperle ge­schlos­sen und lange wurde fie­ber­haft nach trag­ba­ren Mög­lich­kei­ten der Nut­zung ge­sucht.

Der Nürnberger Stadtrat hat im Oktober beschlossen, das Volksbad zu sanieren und wieder zu eröffnen. Die Sanierung gilt als finanzieller Kraftakt. „Mit der Stadtratsentscheidung kann nach Fertigstellung auch das ganze Umfeld aufleben und der Nürnberger Westen bekommt endlich ein eigenes Hallenbad“, so Bürgermeister Christian Vogel, 1. Werkleiter von NürnbergBad. Die Führung ist ausgebucht. Wg Corona muss die für November geplante Führung in den Januar verschoben werden.

Jahresbericht

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Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter der Karl-Bröger-Gesellschaft. Hier ist der Jahresbericht von unserem Vorsitzenden Michael Ziegler, der zum kulturpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion gewählt wurde:

Als die Rote Galerie noch offen hatte: v.l. Thorsten Brehm, Alt-OB Dr. Ulrich Maly, Khrystyna Jalowa, Simon Kellermann, Heijo Schlein und Michael Ziegler – Fotograf: Ludwig Olah.

21.2.2020 Karl-Bröger-Medaille für den Straßenkreuzer

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Party für den Straßenkreuzer mit der Verleihung der Karl-Bröger-Medaille am Freitag, 21. Februar 2020, um 19 Uhr im Karl-Bröger-Zentrum, Karl-Bröger-Str. 9. Die Laudatio hielt Klaus Schamberger und die Musik spielten Lilo Krauß und Chris Schmitt. Die Schreibwerkstatt des Straßenkreuzers trat gemeinsam mit Klaus Schamberger auf. Moderiert wurde der Abend von Michael Ziegler.

Jeder kennt das engagiert gemachte Magazin, welches von den Verkäuferinnen und Verkäufern mit einem Lächeln an vielen Stellen unserer Stadt angeboten wird. Ob in durch das Magazin selbst, die Schreibwerkstatt, die Straßenkreuzer-Uni, die Stadtführungen und die CD, es ist jede Menge Engagement im Spiel, vor allem für die Menschen, denen es nicht so gut geht und unsere Solidarität brauchen. Die Medaille, die vom Künstler Alfred Emmerling geschaffen wurde, soll ein großes Danke für alle Aktiven sein, ein Danke für den Verkäufer*innen, dem Vorstand, den Schreibenden und den Helfern im Hintergrund.

Die Medaille ist nach dem Nürnberger Arbeiterdichter, Journalisten und Politiker Karl Bröger benannt. Die Party findet an dessen ehemaliger Arbeitsstelle statt, dort wo die sozialdemokratische Fränkische Tagespost gedruckt und ebenso dort, wo 1933 die Nazis das Verlagshaus stürmten und ebendiese Zeitung verboten und Karl Bröger ins KZ Dachau verbrachten. Die bisherigen Preisträger der Medaille sind Fitzgerald Kusz, das Gostner Hoftheater, Prof. Dr. Hermann Glaser und Klaus Schamberger.

Zum Foto: Das Straßenkreuzer-Team und die Brögers freuen sich über die Karl-Bröger-Medaille (v.l.n.r.): Claudia Schubert (stellv. Vorsitzender von Straßenkreuzer e.V.), Steve Zeuner (Verkäufersprecher), Ilse Weiß (Redakteurin), Lilo Seibel-Emmerling (Bröger-Gesellschaft), Walter Grzesiek (Vorsitzender Straßenkreuzer e.V.), Michael Ziegler (Vorsitzender Karl-Bröger-Gesellschaft), Alfred Emmerling (Erschaffer der Medaille), Thorsten Brehm (Gastgeber Bröger-Zentrum) und Laudator Klaus Schamberger. Fotografin ist Khrystyna Jalowa.

7.10.2020 Erich Hübel – Lesung mit Musik

„Fei immer schee kuhl bleim – grood in Corona-Dseidn!“ ist nicht nur ein aktueller Rat des Nürnberger Autors Erich Hübel, sondern auch der Titel seines kürzlich erschienenen fünften Buchs. Eigentlich war er fest entschlossen, die Buchproduktion einzustellen, aber dann kam
Corona und ihm war dazu schnell so viel „Ungereimtes, quer durchs Hirn
geschossen“, dass er es doch an den Verlag schickte und drucken ließ.
Das Buch enthält chronologisch geordnet mehr als hundert Texte in fränkischer
Sprache, die sich – fast wie ein Tagebuch – mit den unterschiedlichsten Aspekten der
Pandemie von Februar bis Juni befassen, die wir alle nun schon seit vielen Monaten
durchleiden. Der Autor versucht, sich sein Staunen und seinen Ärger über
verschiedene Auswüchse der Krise in – gewohnt – humorvoller Weise von der Seele
zu schreiben. Die Lesung fand in der AWOthek statt.

Lesung in der AWOthek mit Mundartautor Erich Hübel und Akkordeonist Oliver Gotzler – Foto:KBG

9.10.2020 Baustellenführung

„Was bringt die Zukunft? Wie werden wir in 20, 50 oder 100 Jahren leben? Wie entwickeln sich Technik und Gesellschaft? Neue Technologien können unser Leben vereinfachen – oder verkomplizieren. Ab Ende 2020 bieten Prototypen, Experimente und Mitmachlabore sowie ein Holodeck in der neuen Zweigstelle des Deutschen Museums in Nürnberg Ausblicke auf mögliche Zukunftsszenarien. Mit Spannung wird die Fertigstellung des neuen Museums in Nürnberg erwartet.

Die Führung war spannend und sehr informativ. Das wird ein neues Highlight für Nürnberg!

Baustelle Deutsches Museum Nürnberg Foto:privat

20.10.2020 19 Uhr Michael Jakob

Die Rote Galerie startet eine neue Veranstaltungsreihe: „Kultur hinter Glas“. Dazu der Vorsitzender der Karl-Bröger-Gesellschaft und SPD-Stadtrat Michael Ziegler: „Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig Kultur aufrecht zu erhalten, aber auch zu schützen. Deshalb kommt sie hinter Glas und spielt in der Roten Galerie hinter drei großen Schaufensterscheiben.“ Das Publikum steht (ebenfalls sicher) im Außenbereich und kann das Geschehen durch das Schaufenster verfolgen. Der Ton wird natürlich auf die Straße übertragen!
 
Zur Premiere der neuen Reihe kam der fränkische Poetry Slam Star Michael Jakob, der unter anderem 2012 mit dem Nürnberg-Stipendium ausgezeichnet wurde, und performt sein Kurzprogramm „High Five!“ In der gut 30 minütigen Show präsentiert er fünf seiner besten und erfolgreichsten Bühnentexte aus über 17 Jahren Poetry Slam Karriere!
 

Michael Jakob in der Roten Galerie

21.10.2020 Ingeborg Höverkamp

Die Autorin Ingeborg Höverkamp erinnerte an die Situation am Ende des II. Weltkrieges vor 75 Jahren und an die schweren Nachkriegsjahre. In zwei Sammelbänden „Nie wieder Krieg“ und „Von der Trümmerzeit zur Frankenmetropole – Nürnberg 1945 bis heute“ wurden Interviews mit Zeitzeugen und Berichte aus jener Zeit aufgenommen. Fast jede Familie hatte Gefallene zu beklagen, viele waren obdachlos oder hausten in Ruinen oder Behelfshütten. Das Geld war wertlos und die Zigarettenwährung blühte. Hunger und Kälte forderten viele Opfer. Die Autorin würdigt die beispiellose Aufbauleistung der Eltern- oder Großelterngeneration, die nicht in Vergessenheit geraten sollte. Die Lesung fand in der AWOthek statt. Musikalische Begleitung von Ji Eun Kim.

Ingeborg Höverkamp in der AWOthek und Ji Eun Kim von der Musikhoschule

5.9.2020 Rote Galerie: Performance Selber schuld

Selber schuld: Angeschwärzt werden…; Sich schwarz drüber ärgern…;
Rot vor Wut und Scham anlaufen…Was macht man mit all diesen Gefühlen? Wie geht man damit um? Mit diesen Fragen setzte sich das ArtiSchocken-Kollektiv in einer mehrstündigen Performance „Selber Schuld“ in der Roten Galerie am 5. September um 15:00 Uhr auseinander. Take your broken heart and make art into it.
Künstlerische Leitung: Elizaveta Shlosberg; Performer: Elizaveta Shlosberg, Viktor Pyatkovka, Liana Djorbenadze, Julia Meshkov; Kostüme&Artwork: Polina Pravdikova
Musikalische Begleitung: Lisa Milyukova; Technische Unterstüzung: Olga Komarova

Performance des Artischocken-Kollektivs in der Roten Galerie.

23.10.2020 Marcel Oldenbach in der Kunsthalle – abgesagt

„Der 1953 in Köln geborene Künstler ist ein Pionier der Videokunst in Deutschland… Seine Filme und Videoinstallationen, Collagen und Zeichnen lenken den Blick auf autoritäre und ideologische Strukturen, die für Gewalt und Machtmissbrauch ursächlich sind. Dabei beschränkt sich Marcel Oldenbach keineswegs auf Themen der deutschen Geschichte wie Nationalsozialismus, Wirtschaftswunder oder Wiedervereinigung, die seine eigene Biographie und Identität geprägt haben. Er zieht auch Verbindungslinien zur kolonialen Ausbeutung und Unterdrückung afrikanischer Länder und zur Geschichte der Sklaverei und des Rassismus (Text: Kunsthalle)“. Die Führung wurde abgesagt.