22.8.2020 Ernst Weil in der Kunstvilla

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„Im November 2019 hätte der 1919 in Frankfurt geborene Künstler Ernst Weil seinen 100. Geburtstag feiern können. Die Kunstvilla gratuliert nachträglich und erinnert mit ihrer Retrospektive an einen Maler, der … die Abstraktion in Nürnberg vertrat und vermittelte. Im Jahr 1965 übernahm Ernst Weil eine Professur für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, die er bis zu seinem plötzlichen Tod 1981 innehatte. Die Berufung krönte ein früh anerkanntes künstlerisches Schaffen, das in einem charakteristischen Spätwerk gipfelte. … Die erste museale Retrospektive seit fast 40 Jahren stellt anhand von rund 80, vielfach noch nie gezeigten Werken Weils fulminante künstlerische Entwicklung vor und wird von einem reich bebilderten Katalog begleitet“ (Kunstvilla).

Im Rahmen einer Führung und unter Berücksichtigung aller Hygienevorschriften wagen wir uns in diese besondere Ausstellung mit erlaubter Teilnehmerzahl nur mit Anmeldung. Bitte bezahlen Sie den Eintritt selbst, die Kosten für die Führung übernimmt die Karl-Bröger-Gesellschaft. Unser Vorstandsmitglied Günter Gloser, Staatsminister a.D., wird uns begrüßen. Anmeldungen bitte ab sofort an unser Büro per Mail info@karl-broeger-gesellschaft.de oder per Telefon 0911-448383. Treffpunkt ist am Samstag, 22.8.2020 um 11 Uhr an der Kasse der Kunstvilla, Blumenstraße 17.

4.9.2020 Staab im Neuen Museum

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„Die Ausstellung in den Fassaden­räu­men des Neuen Museums zeigt den tiefgrei­fenden Einfluss des Kontextes auf das Werk von Staab Architekten. An den gebauten und geplanten Projekten aus 29 Jahren werden unterschiedliche Facetten des Begriffes „Kontext“ deut­lich, die weit über die übliche Defini­tion als unmittelbare physische Umgebung des Geländes hinausgehen. Ausgangspunkt der Betrachtungen ist der siegreiche Entwurf für das Neue Museum Nürnberg. Mit diesem Wett­be­werbsbeitrag begann 1991 nicht nur die Geschichte des radikal zeitge­nös­sischen Kunstmuseums inmitten der Nürnberger Altstadt, sondern auch das eigene Architektur­büro von Volker Staab, das inzwi­schen zu den er­folg­reichsten Büros Deutschlands zählt. Öffentliche Bauten für Kunst, For­schung und Bildung sind bis heute die Hauptaufgaben von Staab Archi­tekten“ (Neues Museum).

Im Rahmen einer Führung und unter Berücksichtigung aller Hygienevorschriften wagen wir uns in diese besondere Ausstellung. Bitte bezahlen Sie den Eintritt selbst, die Kosten für die Führung übernimmt die Karl-Bröger-Gesellschaft. Teilnahme nur mit Anmeldung. Anmeldungen bitte ab sofort an unser Büro per Mail info@karl-broeger-gesellschaft.de oder per Telefon 0911-448383. Treffpunkt ist am Freitag, den 4.9.2020 um 14 Uhr an der Kasse des Neuen Museums, Klarissenplatz.  

Spendenaktion für Künstler

Zur Unterstützung in der Künstler ohne Einkommen hatte in Nürnberg das Kulturreferat kurz vor Ostern ein „Bündnis für Kultur“ geschmiedet und in Verbindung mit der NN -Aktion „Freude für alle“ zu Spenden aufgerufen. Hierfür stellten Walter Bauer und Pablo Fontagnier zwei Porträts des Nürnberger Alt-OB‘s Ulrich Maly zur Verfügung.

Mit seinem – bisher höchsten – Gebot – will nun ein Liebhaber beide Arbeiten der Nürnberger Karl-Bröger-Gesellschaft sichern und stiften. Er erklärte sich indes einverstanden, beide Bilder noch einmal öffentlich zu präsentieren – um den Spendenerlös für die Nürnberger Künstlerhilfe im Bündnis für Kultur noch einmal zu steigern. Die Ausstellung ist beendet, aber es kann weiter gespendet werden:  freude-fueralle@pressenetz.de

Walter Bauer porträtierte Nürnbergs früheren OB in Öl auf Leinwand. Pablo Fontagnier bannte Maly mit flotter Feder aufs Papier.

Jahresbericht

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Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter der Karl-Bröger-Gesellschaft. Hier ist der Jahresbericht von unserem Vorsitzenden Michael Ziegler, der zum kulturpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion gewählt wurde:

Als die Rote Galerie noch offen hatte: v.l. Thorsten Brehm, Alt-OB Dr. Ulrich Maly, Khrystyna Jalowa, Simon Kellermann, Heijo Schlein und Michael Ziegler – Fotograf: Ludwig Olah.

Erich Hübel – Gedicht

Unser Mitglied, der Mundartautor Erich Hübel, hat zur aktuellen Situation ein Gedicht verfasst:

Corona Partnermasken

Der Wedderberichd sochd, dass in die negsdn Dooch rechd warm wern werd.

Do sollerd mer doch ah aweng naus gehn.

Mer muss obber scho immer dsu die andern Leid schee Abschdand haldn,

damidd ann des Corona nedd derwischd!

Bloß midd seiner Bardnerin odder seim Bardner derf mer noh beianander sei.

Do kommer dann fei ah ann Bardner-Mundschuds ondsiehn:

Mer brauchd ja bloß ann BH vo der Fraa nehmer – do sinn scho dswa bassende Masgn droo.

Die Egsberdn soong, dass die gnau suh guhd sinn, wey die selbergnähdn.

Und iech kennerd mer dengn, dass dodervo ah gnuuch gibd.

Midd meiner Fraa konn iech des obber nedd machen, wall die für miech dsu klaaa is, und iech für sie dsu groß bin.

Do gricherd i ja glei gscheid Rüggn!

Erich Hübel

Mai 2020 Rote Galerie

Adresse: Koberger Str. 57/59, Galerie-Koordinator: Heijo Schlein

Ausstellung der Künstlerinnen Marion Pichardt und Stella Springhart

Marion Pichardt – Ton und Keramik und
Stella Springhart – Malerei, Installation, Druck und Collage

Diese Ausstellung war als VIRTUELLER Rundgang durch die ROTE GALERIE
erlebbar. Marion Pichardt führt durch „Die Vermessenheit der Welt“ – ErdTeile.Zeile aus Erde.Aus Tonund Stella Sprinhart durch ihre Ausstellung „Mensch“. Man kann die ganze Ausstellung ansehen, einzelne Bilder durch Anklicken betrachten und Texte dazu lesen. Auf dem Galerieboden sind weiße Kreise und durch einen Klick darauf veränderst sich der Standort. Ermöglicht hat dies Andreas Lüdke mit seiner Firma lüdke!GRUPPE 2.0Birkenstr. 4 – D-91099 Poxdorf.Ganz herzlichen Dank dafür!!!
http://virtuelle.rote-galerie.de

Die Künstlerin Stella Springhart, Foto: privat

27.3.2020 19 Uhr Gedenkveranstaltung zum Ende des II. Weltkriegs vor 75 Jahren mit Ingeborg Höverkamp – abgesagt

Nach einem Einführungsvortrag über die Situation am Ende des Krieges und einem Ausblick auf die schweren Nachkriegsjahre kommen Zeitzeugen zu Wort. In meinen beiden Sammelbänden „Nie wieder Krieg“ und „Von der Trümmerzeit zur Frankenmetropole – Nürnberg 1945 bis heute“ haben wir Interviews mit Zeitzeugen und Berichte aus jener Zeit aufgenommen. Fast jede Familie hatte Gefallene zu beklagen, viele waren obdachlos oder hausten in Ruinen oder Behelfshütten. Das Geld war wertlos und die Zigarettenwährung blühte. Hunger und Kälte forderten viele Opfer. Wir Nachgeborenen bewundern die beispiellose Aufbauleistung unserer Eltern- oder Großelterngeneration. Am Ende schlagen wir einen Bogen zur heutigen Situation in der Welt und überlegen, wie man sich in die Friedensarbeit einbringen kann.

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Nur noch telefonisch findet jeden Mittwoch ab 17.00 Uhr die

Die AnsprechBAR statt –

Politikerinnen und Politiker sind zum Gespräch mit Ihnen bereit.


Jeden zweiten Dienstag ab 17.00 Uhr berät Sie die

Mieterberatung der SPD Nürnberg

Kompetente Erstberatung – ohne Kosten

Brigitte Reuter und Rechtsanwalt Winfried Berg stehen als Team den Ratsuchenden zur Seite.

Die Anlaufstelle für Bürger bildet dabei keine Konkurrenz zu hiesigen Mieterschutzvereinen. Denn das Mieterbüro bietet lediglich eine Erstberatung, die keine juristischen Folgeschritte einleitet.

Wenn auch Sie Probleme als Mieter haben, wenden Sie sich an uns.

Sie erreichen uns unter der Rufnummer: 0911 43 89 6 0

14.3.2020 Karl-Bröger-Texte im Irrhain

Der Pegnesische Blumenorden e.V.  im Nürnberger Norden wurde 1644 von Literaturbegeisterten gegründet und besteht ununterbrochen bis heute. Der Name bezieht sich auf den Nürnberg durchziehenden Fluss Pegnitz. Immer wieder finden Veranstaltungen zur Literatur im Irrhain in Kraftshof statt. Im Archiv des Pegnesischen Blumenordens finden sich Texte von Karl Bröger.

Bei einer Führung durch den neugestalteten Irrhain brachte der Präsident des Pegnischen Blumenordens, Prof. Dr. Werner Kügel, Texte von Karl Bröger anlässlich dessen Geburtstags am 10. März zu Gehör.

Dr. Werner Kügel las Texte von Karl Bröger im Irrhain.

26.03.2020 Deutsches Museum in Nürnberg – Baustellenführung -abgesagt

„Was bringt die Zukunft? Wie werden wir in 20, 50 oder 100 Jahren leben? Wie entwickeln sich Technik und Gesellschaft? Neue Technologien können unser Leben vereinfachen – oder verkomplizieren. Ab Ende 2020 bieten Prototypen, Experimente und Mitmachlabore sowie ein Holodeck in der neuen Zweigstelle des Deutschen Museums in Nürnberg Ausblicke auf mögliche Zukunftsszenarien. Mit Spannung wird die Fertigstellung des neuen Museums in Nürnberg erwartet. Diese Führung wurde aus aktuellem Anlass abgesagt.

N0ch eine Baustelle, bald ein neues Highlight in Nürnberg: Das Deutsche Museum.