16.11.2019 Rote Kulturnacht

Mit der Roten Kulturnacht feierten SPD-Stadtratsfraktion und Karl-Bröger-Gesellschaft wieder ein rauschendes Fest auf AEG am 16. November. Auf dem Programm standen die Band #ZWEIRAUMSILKE mit 11 Musikern, aber auch der Kabarettist Oliver Tissot, Crowdsinging mit 6AUFKRAUT, Clown Eichi und der Spaßkoffer und und und…

8.11.2019 Rote Galerie: Finissage der Ausstellung von Christa Lösel

Die Ausstellung  LIBERTY NEEDS A NEW DRESS von Christa Lösel ging am 8.11.2019 zu Ende. Zur Finissage spiele Miller the Killer.

Christa Lösel entwickelte bereits während ihres Studiums an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg die Kunstfigur Wilhelmine.

Sie gestaltet stets rote Textilien, ihr Fetisch ist das rote Tuch.

Ein Bild von einer Frau – Hausschneiderin Wilhelmine definiert sich als Kunstform ZWISCHEN Aktion – Sprache – Bild – Performance – Objekt und wird nicht nur in kunstspezifischen Situationen sichtbar.

Die Künstlerin kommentiert damit kreativ gesellschaftliche Verhältnisse, die sie oft als entmenschlicht empfindet. In ihren künstlerischen Aktionen wird das Publikum eingebunden. So nähte sie z.B. im Arbeitsamt Wünsche der Arbeitssuchenden in rote Brotbeutel.

ROTE GALERIE Kobergerstraße 57/59 Nordstadt Nürnberg

www.facebook.com/ROTE.Galerie

Weitere Infos zur Roten Galerie unter: http://www.sabbalodd.de

Gelungene Eröffnung: OB-Kandidat Thorsten Brehm, Künstlerin Christa Lösel, Chef-Koordinator Heijo Schlein und Karl-Bröger-Vorsitzender Michael Ziegler (v.l.). Foto: Rüdiger Löster

22.9.2019 Friedenstafel

Die Friedenstafel 2019 fand am Sonntag, 22. September statt. Es ist mittlerweile Tradition, dass sich die Nürnbergerinnen und Nürnberger nach der Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises an einer Tafel zum gemeinsamen Mahl treffen und damit ein Zeichen für Frieden, Toleranz und die Achtung der Menschenrechte setzen. 2019 mit einem Jubiläum: Die Friedenstafel findet seit 20 Jahren statt. Die Karl-Bröger-Gesellschaft machte mit: Wir hatten drei Tische auf dem Kornmarkt reserviert.

Friedensmahl bei herrlichstem Sonnenschein – und die Karl-Bröger-Gesellschaft macht mit!

20.10.2019 Das Reichsparteitagsgelände im Krieg

Gefangenschaft, Massenmord und Zwangsarbeit – Führung durch die Sonderausstellung um 14 Uhr im Dokumentationszentrum

Die Ausstellung geht der weitgehend unbekannten Geschichte des Reichsparteitagsgeländes im Zweiten Weltkrieg nach. … Die unfreiwillig in die Lager gebrachten Menschen und ihre Erfahrungen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Eine Vielzahl von Fotos, Zeichnungen, Briefen, Erinnerungen und persönlichen Dokumenten aus Privatbesitz zeigt die Sicht der Betroffenen auf ihre Gefangenschaft, den „Arbeitseinsatz“ und die Trennung von der Familie. … Das Reichsparteitagsgelände war nicht nur ein Ort der propagandistischen Selbstinszenierung der NS-Diktatur, sondern ebenso ein Ort des Leidens und Sterbens, der Ausbeutung und Ermordung (Text: Dokumentationszentrum).

Französische Kriegsgefangene im Offizierslager in Langwasser.
Sie stehen vor einer Baracke, die Bibliothek und Schreibstube umfasste, 1940/41. Bildnachweis: Privatbesitz

28.05.2019 Karl-Bröger-Medaille

Mit einer Festveranstaltung wurde die diesjährige Karl-Bröger-Medaille am 28. Mai 2019 an den Nürnberger Autor Klaus Schamberger verliehen. Die Laudatio hielt Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, Grußworte kamen vom SPD-Vorsitzenden Thorsten Brehm und von Achim Bröger, einem Enkel von Karl Bröger. Dazu gab es ein kulturelles Rahmenprogramm mit Musik und Texten von Klaus Schamberger.

Die Karl-Bröger-Medaille wird 2018 vom Nürnberger Künstler Alfred Emmerling geschaffen. Die Medaille wird gemeinsam von der Karl-Bröger-Gesellschaft, Karl-Bröger-Zentrum und der Sparkasse Nürnberg überreicht. Wir danken der Sparkasse und dem Karl-Bröger-Zentrum für die Unterstützung des Abends.

Gute Stimmung bei der Verleihung der Karl-Bröger-Medaille an Klaus Schamberger (v.l.): Robert Kästner (KBZ), Alfred Emmerling (Künstler), Lilo Seibel-Emmerling (ehem. Europa-Abgeordnete), Andreas Rau (Sparkasse Außerseßplatz), Thorsten Brehm (SPD-Oberbürgermeisterkandidat), Klaus Schamberger (Preisträger und Autor), Michael Ziegler (Vorsitzender der Karl-Bröger-Gesellschaft), Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (verdeckt), Achim Bröger (Enkel von Karl-Bröger) (Foto: Timm Schamberger)
Klaus Schamberger und Michael Ziegler, Vorsitzender der Karl-Bröger-Gesellschaft, Foto: privat
Die von Künstler Alfred Emmerling gestaltete Medaille für Klaus Schamberger, Foto privat

12.10.2019 Weinfahrt

Im wunderschönen Frankenland kennt sich unser Vereinsmitglied Dr. Thilo Castner bestens aus. Thilo Castner, Pädagoge und Autor zahlreicher Franken-Verführer-Bücher, führte uns am 12. Oktober mit dem Zug ins Zentrum des fränkischen Weinanbaus, nach Iphofen. Bei herrlichstem Wetter ging es nach einem Spaziergang durch die berühmten Weinlagen zur köstlichen Weinprobe. Ein Kurzbesuch ging ins Knauf-Museum zur Sonderausstellung „Elefant“.

11.10.2019 Anja Bogner

»Allmächt, des is doch die Gelbwurscht-Pflunzn!« Ja, da liegt sie nun, dieGelbwurst-Pflunzn, eigentlich Kerstin und Fleischereifachverkäuferin. Mausetotund nackert. Und einer soll’s aufklären: Bülent Rambichler, Kriminaler aus Nürnberg, Sohn eines türkischen Vaters und einerStrunzheimer Mutter, der wenig Lust darauf hat, seine neue Kommandozentrale imelterlichen Gartenschuppen einzurichten.

Anja Bogner ist 1977 geboren und wuchs in einem kleinen Dorf nahedem fränkischen Seenland auf. Mit knapp zwanzig zog es sie hinaus in die Welt,wo sie in den renommiertesten Werbeagenturen Deutschlands als Texterinarbeitete. 2010 erhielt sie ein Stipendium an der Drehbuchwerkstatt München, schrieb wenig später mit „Ehehygiene“ einen nicht ganz soernst gemeinten Ratgeber-Roman für Paare undgewann 2017 den Publikumspreis beim Fränkischen Kurzkrimi-Wettbewerb. Die Lesung fand in der AWO-Thek statt.

Anja Bogner, Foto: Thomas Dashuber

25.10.2019 Lilo Seidl

Freitag, 25. Oktober  2019, 18 Uhr, AWOthek, Karl-Bröger-Str.9, Nürnberg

Ihr dritter Fall „Pillendreher– ein verdrehter Fall für Kathi Starck“ führt die Kriminalkommissarin zumNürnberger Pharmariesen NyxPHarm. Mehrere Männer starben durch ein illegalverkauftes Migränemedikament. Durch den Tod eines Labormitarbeiters gerät die Firmengründerin in den Fokus der Ermittlungen. DasLeben der knallharten Businessfrau ist geprägt von Affären und Profitgier. Istsie so skrupellos und nimmt den Tod von Menschen in Kauf? Kathi muss tief in ihre Trickkiste greifen, um den Fall zu lösen.

Lilo Seidl hat Mitteder 1980er Jahre das Programmieren von der Pike auf gelernt. Ihren Job alsText-Administratorin hing sie Ende 2011 an den Nagel. Seitdem widmet sie sichhaupt beruflich der Schriftstellerei.

Lilo Seidl, Foto: Petra Hartmann

22.11.2019 Ingeborg Höverkamp

Märchen, Schilderungen biblischer Begebenheiten, Sketche, ironische Texte, Erzählungen zu weihnachtlichen Brauchtümern, historische Einbettungen von Weihnachten ein Briefdokument aus sibirischer Gefangenschaft und vieles mehr vereint Ingeborg Höverkamp in dieser festlichen Anthologie. Die Geschichten drehen sich um den Zauber der Weihnacht in der Kindheit, den Nürnberger Christkindlesmarkt, das Weihnachtsfest im Erzgebirge und in Russland, um eine Krippenfigur, die anHeiligabend lebendig wird, Pannen beim Weihnachtsessen, eine Weltreise rund umden Weihnachtsstern und um die Hirten, denen ein Engel die Geburt des Messias verkündet. Bekannte und beliebte bayerische Autoren haben dazu in ihrliterarisches Schatzkästchengegriffen und Texte beigesteuert, darunterKarl-Bröger-Medaillenträger Fitzgerald Kusz, Hermann Glaser, Klaus Schamberger…

 Ingeborg Höverkamp ist freie Autorin und gibt an der Akademie der CPH einen Kurs zum autobiografischenSchreiben. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, u.a. die Biografie „Elisabeth Engelhardt – eine fränkische Schriftstellerin“ und den Roman „Zählnicht, was bitter war“. Im Alitera Verlag sind bisher die beiden Anthologien „Nürnberg  – von der Trümmerzeit bisheute“ und „Nie wieder Krieg!“ erschienen.

Ingeborg Höverkamp, Foto: W. Höverkamp