26.2.2020 Rote Galerie Termine

Adresse: Koberger Str. 57/59, Galerie-Koordinator: Heijo Schlein

Aktuelle Ausstellung “KeuzWeg” mit dem “Straßenkreuzer (Sozialmagazin)” und dem Künstler Alfred Emmerling
 
Was würden Drogenkonsumenten, Straßenkreuzer-Verkäufer, Obdachlose, Lebenskünstler und vom Leben enttäuschte Menschen von ihrem Zuhause zeigen wollen, wenn sie eine Kamera hätten? Das Sozialmagazin Straßenkreuzer hat diese Frage im vergangenen Sommer beantwortet – mit Bildern aus Einwegkameras und Texten der Fotografierenden. Freuen Sie sich auf mutige und ehrliche Einblicke, so sehenswert wie lesenswert. Das Projekt entstand in Kooperation mit vier Studentinnen der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Bei der Vernissage wird das Projekt vorgestellt.

Alfred Emmerling, geboren 1929 in Nürnberg, ist Grafikdesigner, Maler und Illustrator. Ausstellungen in Frankreich, Österreich und Deutschland. Seine letzte große Ausstellung war 2019 im Internationalen Haus Nürnberg. Sein Anliegen ist immer der Kampf gegen den Hunger in der Welt, gegen Krieg, Rüstung und Waffen-Export. Dies verdeutlichen viele seiner Arbeiten. Landschaftsmalerei und Reiseskizzen brachte er aus Europa, Afrika, den Kanaren und Südamerika mit. Zahlreiche seiner Arbeiten dienen der Werbung für die SPD und den friedlichen Zusammenhalt in der EU. Seit 2014 beschäftigt er sich verstärkt mit Porträtmalerei. Auch Kalligraphie und Seidenmalerei sind ihm willkommene Gestaltungsformen. 2017 entwarf er die Karl-Bröger-Medaille. Dieses Jahr wird sie (21. 2. 2020) dem „Strassenkreuzer“, im Karl-Bröger-Zentrum verliehen.
 
Die Ausstellung ist jeweils eine Stunde vor allen Veranstaltungen geöffnet.
Zusätzlich jeden Freitag von 16.00 bis 18.00 Uhr und jeden Samstag von 13.00 bis 15.00 Uhr. Sonderöffnungszeiten für mehrere Personen oder Gruppen auf Anfrage an Projektkoordinator und Galerist Heijo Schlein – Mail: heijoschlein@mail.de – Homepage: www.sabbalodd.de, Finissage am 6.3.2020 um 19.00 Uhr

Alfred Emmerling (links) mit seiner Frau Lilo Seibel-Emmerling und dem Vorsitzenden der Karl-Bröger-Gesellschaft Michael Ziegler (rechts) vor einem seiner wunderschönen und bunten Gemälde.

Mittwoch, 12.02. 19 Uhr

Zu Gast: Anja Seidel, die Stimme von Radio F im Gespräch mit Michael Ziegler

Man kennt ihre Stimme. Zum Beispiel durch die Sendung “Radio F-Promitreffs” mit Interviews namhafter Prominenz aus den Bereichen Showbiz, Kultur, Wirtschaft, Sport, Politik, etc. (von David Copperfield bis Harald Schmidt). Oder durch ihre Moderation zahlreicher Sendungen, z.B. Abendsendung, Sportsendung mit Live-Schaltungen ins Stadion, und vieles mehr. Auch als Schauspielerin ist Anja Seidel immer wieder zu sehen. Zum Beispiel mit Yogo Pausch im Dschungelbuch oder mit Günter Stössel mit „Wilhelm Busch aff fränggisch“.

Vor der Roten Galerie: Michael Zielger, Dr. Ulrich Maly, Thorsten Brehm und Heijo Schlein (v.l.), Foto: Ludwig Olah

Mittwoch, 26.02. 19 Uhr

Zu Gast: Jesuitenpater Jörg Alt im Gespräch mit Michael Ziegler

Pater Alt engangiert sich für Gerechtigkeit. So ist ein bundesweit anerkannter Experte zum Thema „Finanztransaktionssteuer“. Auch im sogenannten Kruzifix-Streit hatte er eine andere Meinung als die CSU. Gerade kommt sein neues Buch heraus. So sagt Pater Jörg Alt:

„Aus meinen Arbeiten zum Thema „Steuergerechtigkeit und Armut“ erwuchs die Frage, ob es Besseres als Steuern gibt, um Armut, Ungleichheit, Ressourcenausbeutung usw. gegenzusteuern. Ja, sicher. Aber: Diese Instrumente werden nicht angewendet, weil Vertreter des neoliberalen Finanzkapitalismus und Wachstumspropheten nach wie vor das Sagen haben und demokratische Politikgestaltung von oben (Lobbyisten und Inhaber privater, betrieblicher und krimineller Vermögen) und unten (wachsender Populismus und Nationalismus) untergraben wird. Was ist in dieser zunehmend kritischen Situation die Aufgabe der Kirche und der Katholischen Soziallehre?

27.3.2020 19 Uhr Gedenkveranstaltung zum Ende des II. Weltkriegs vor 75 Jahren mit Ingeborg Höverkamp

Nach einem Einführungsvortrag über die Situation am Ende des Krieges und einem Ausblick auf die schweren Nachkriegsjahre kommen Zeitzeugen zu Wort. In meinen beiden Sammelbänden „Nie wieder Krieg“ und „Von der Trümmerzeit zur Frankenmetropole – Nürnberg 1945 bis heute“ haben wir Interviews mit Zeitzeugen und Berichte aus jener Zeit aufgenommen. Fast jede Familie hatte Gefallene zu beklagen, viele waren obdachlos oder hausten in Ruinen oder Behelfshütten. Das Geld war wertlos und die Zigarettenwährung blühte. Hunger und Kälte forderten viele Opfer. Wir Nachgeborenen bewundern die beispiellose Aufbauleistung unserer Eltern- oder Großelterngeneration. Am Ende schlagen wir einen Bogen zur heutigen Situation in der Welt und überlegen, wie man sich in die Friedensarbeit einbringen kann.

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Jeden Mittwoch ab 17.00 Uhr findet die

Die AnsprechBAR statt –

Politikerinnen und Politiker sind zum Gespräch mit Ihnen bereit.


Jeden zweiten Dienstag ab 17.00 Uhr berät Sie die

Mieterberatung der SPD Nürnberg

Kompetente Erstberatung – ohne Kosten

Brigitte Reuter und Rechtsanwalt Winfried Berg stehen als Team den Ratsuchenden zur Seite.

Die Anlaufstelle für Bürger bildet dabei keine Konkurrenz zu hiesigen Mieterschutzvereinen. Denn das Mieterbüro bietet lediglich eine Erstberatung, die keine juristischen Folgeschritte einleitet.

Wenn auch Sie Probleme als Mieter haben, wenden Sie sich an uns.

Eine vorherige Terminvereinbarung ist notwendig. Sie erreichen uns unter der Rufnummer: 0911 43 89 6 0

Eine vorherige Terminvereinbarung ist notwendig.

Die Beratung erfolgt im persönlichen Gespräch und kann leider nicht telefonisch, postalisch oder per E-Mail angeboten werden.