Im wunderschönen Frankenland kennt sich unser Vereinsmitglied Dr. Thilo Castner bestens aus. Thilo Castner, Pädagoge und Autor zahlreicher Franken-Verführer-Bücher, führte uns am 12. Oktober mit dem Zug ins Zentrum des fränkischen Weinanbaus, nach Iphofen. Bei herrlichstem Wetter ging es nach einem Spaziergang durch die berühmten Weinlagen zur köstlichen Weinprobe. Ein Kurzbesuch ging ins Knauf-Museum zur Sonderausstellung „Elefant“.
»Allmächt, des is doch die Gelbwurscht-Pflunzn!« Ja, da liegt sie nun, dieGelbwurst-Pflunzn, eigentlich Kerstin und Fleischereifachverkäuferin. Mausetotund nackert. Und einer soll’s aufklären: Bülent Rambichler, Kriminaler aus Nürnberg, Sohn eines türkischen Vaters und einerStrunzheimer Mutter, der wenig Lust darauf hat, seine neue Kommandozentrale imelterlichen Gartenschuppen einzurichten.
Anja Bogner ist 1977 geboren und wuchs in einem kleinen Dorf nahedem fränkischen Seenland auf. Mit knapp zwanzig zog es sie hinaus in die Welt,wo sie in den renommiertesten Werbeagenturen Deutschlands als Texterinarbeitete. 2010 erhielt sie ein Stipendium an der Drehbuchwerkstatt München, schrieb wenig später mit „Ehehygiene“ einen nicht ganz soernst gemeinten Ratgeber-Roman für Paare undgewann 2017 den Publikumspreis beim Fränkischen Kurzkrimi-Wettbewerb. Die Lesung fand in der AWO-Thek statt.
Lilo Seidl hat Mitteder 1980er Jahre das Programmieren von der Pike auf gelernt. Ihren Job alsText-Administratorin hing sie Ende 2011 an den Nagel. Seitdem widmet sie sichhaupt beruflich der Schriftstellerei.
Märchen, Schilderungen biblischer Begebenheiten, Sketche, ironische Texte, Erzählungen zu weihnachtlichen Brauchtümern, historische Einbettungen von Weihnachten ein Briefdokument aus sibirischer Gefangenschaft und vieles mehr vereint Ingeborg Höverkamp in dieser festlichen Anthologie. Die Geschichten drehen sich um den Zauber der Weihnacht in der Kindheit, den Nürnberger Christkindlesmarkt, das Weihnachtsfest im Erzgebirge und in Russland, um eine Krippenfigur, die anHeiligabend lebendig wird, Pannen beim Weihnachtsessen, eine Weltreise rund umden Weihnachtsstern und um die Hirten, denen ein Engel die Geburt des Messias verkündet. Bekannte und beliebte bayerische Autoren haben dazu in ihrliterarisches Schatzkästchengegriffen und Texte beigesteuert, darunterKarl-Bröger-Medaillenträger Fitzgerald Kusz, Hermann Glaser, Klaus Schamberger…
Ingeborg Höverkamp ist freie Autorin und gibt an der Akademie der CPH einen Kurs zum autobiografischenSchreiben. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, u.a. die Biografie „Elisabeth Engelhardt – eine fränkische Schriftstellerin“ und den Roman „Zählnicht, was bitter war“. Im Alitera Verlag sind bisher die beiden Anthologien „Nürnberg – von der Trümmerzeit bisheute“ und „Nie wieder Krieg!“ erschienen.
Die Karl-Bröger-Gesellschaft wagte sich dieses Jahr erneut auf eine ungewöhnliche Reiseroute. 2017 besuchten die Reiseteilnehmer die Balkanstaaten Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo und Montenegro und gewannen dabei tiefe Einblicke in die Probleme dieser Länder. In den Pfingstferien ging es in das als Reiseland weitgehend unbekannte Albanien. Die Reiseroute führte u.a. in die Hauptstadt Tirana, wo Rezarta Reimann, SPD-Stadträtin aus Schwabach, die Gruppe persönlich begrüßte.
Vorstandsmitglied und Staatsminister a.D. Günter Gloser und die Schwabacher Stadträtin Rezarta Reimann informierten am 13. Mai 2019 über das Land Albanien.
Vier Jahre nach TTIP und Co: Wo steht die EU-Handelspolitik heute?
Am 10.Oktober gingen in Berlin über 100.000 Menschen auf die Straße gegen die geplanten EU-Handelsabkommen mit den USA und Kanada. Vier Jahre später ist TTIP tot und CETA wird faktisch angewandt. Zwischenzeitlich hat die EU Handelsabkommen mit Singapur, Japan und Vietnam abgeschlossen. Ein Abkommen mit Mexiko ist fertig verhandelt und Verhandlungen mit dem Mercosur laufen weiter. Mit afrikanischen Staaten werden Wirtschaftspartnerschaftsabkommen verhandelt. Warum protestiert hiergegen niemand (mehr) und was ist von diesen neuen Abkommen zu halten? Tragen sie zu einer gerechten und ökologischen Gestaltung der Weltwirtschaft bei oder dienen sie nur den Interessen europäischer Unternehmen? Diese und andere Fragen behandelte Professor Dr. Markus Krajewski in seinem Vortrag in der AWOthek, Karl-Bröger-Str. 9, Nürnberg.
Das war eine spannende Krimilesung in der AWOthek: Im Krimi „Hochgericht“ von Monika Martin geht es um den erfolgreichen Gastronomen Friedhelm Eck, der in den Nürnberger Lochgefängnissen eine makabre Art derErlebnisgastronomie anbietet, mit Büßerhemd, Daumenschraube undHenkersmahlzeit. Er plant eine Erweiterung seines Angebots, das auf Widerstand bei den Anwohnern trifft…bis es sogar eine Tote gibt. Auch derKarl-Bröger-Tunnel spielt eine wichtige Rolle…Die junge Kommissarin Charlotte Gerlach ermittelt.
Monika Martin schreibt „Krimis mit Geschichte“, denn ihre Kriminalgeschichten haben immer einen mit historischen Hintergrund. Schon seit über 15 Jahren arbeitet Monika Martin als Stadtführerin für „Geschichte für Alle e.V.“ Sie kennt die Gegebenheiten der Stadt Nürnberg. Sie weiß um das spätmittelalterliche Rechtsverständnis und die damals gängige Strafpraxis. „Hochgericht“ ist ihr fünfter Kriminalroman. Monika Martin wurde 1969 in Unterfranken geboren,erlernte den Beruf Erzieherin, den sie auch einige Jahre ausübte bevor sie Sozialpädagogik studierte.
Am 19.2.2019 wurde der Fanclub Kulturhaupstadtbewerbung gegründet. Unsere Inspiratoren bei der Gründung waren Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner, Leiter des Bewerbungsbüros, Klaus Schamberger, Autor und Journalist, Felicia Peters, Sängerin, Jeanett Mayer, Kate Robinson und Evi Lou, Künstlerinnen von Global Art Action Painting, Dr. Karin Falkenberg, Leiterin des Spielzeugmuseums, Thorsten Brehm, SPD-Vorsitzender und Michael Ziegler, Initiator, Moderator und Vorsitzender der Karl-Bröger-Gesellschaft.
Gelungene Gründung des Fanclubs Kulturhauptstadtbewerbung: Michael Ziegler, Thorsten Brehm, Klaus Schamberger (v.l.) – Foto: Ludwig Olah
Arne Engelhardt las aus seinem bislang noch nicht als Buch veröffentlichen Werk, das sich vor allem um die Zeit der Grenzöffnung 1989 drehte – amüsant, unterhaltsam und engagiert. Er selbst nennt sich Frankenberliner, geboren im Mai 1985 in der heutigen Bundeshauptstadt, seit Urzeiten lebend, arbeitend, sich erfreuend in der Frankenmetropole, politisch engagiert und Europareisende
Bei einem Spaziergang mit dem Geologen Martin Sauer wurde zunächst das Müllaufkommen aus öffentlichen Abfallkörben im Depot des Servicebetriebs Öffentlicher Raum (SÖR) unter die Lupe genommen. Dann ging es zum Biofachmarkt ebl-City, wo uns die Marketingchefin Christine Fröhlin die Probleme rund um Plastikverpackungen erklärte. Schließlich ging es noch zum „ZeroHero“-Laden in Gostenhof, wo man komplett abfallfrei einkaufen kann, aber all seine Schüsseln mitbringen muss.
Martin Sauer, Foto: privatChristine Fröhlen von ebl erklärt die vielen Biolabel