15.03.2019 Arne Engelhardt Autorenlesung

Freitag, 15. März 2019, 18 Uhr, in der AWOthek, Karl-Bröger-Straße 9, Nürnberg– Eintritt frei!

Das Werk: Wir werden entführt von einem Steppke in eine Zeit, die ihn wohl verstörte, aber auch Ältere als ihn, folgen ihm nach und seinen Wahrnehmungen zu einer Mauern einreißenden Zeitenwende – Wendejahr. Er wird uns verwirren, irritieren, aber immer werden wir erkennen, wohin und in welches Wann er uns lenkt und führt. Eine Geschichteüber ein deutsches Jahr aus einer ganz ungewohnten Perspektive.

Arne Engelhardt war bisher nur im Privaten Autor, ansonsten gebürtiger Frankenberliner – wie er es selber nennt – und Lehrer, geboren im Mai 1985 in der heutigen Bundeshauptstadt, seitUrzeiten lebend, arbeitend, sich erfreuend in der Frankenmetropole, politisch engagiert und Europareisender…

Arne Engelhardt, Foto: privat

29.03.2019 Anette Röckl

Freitag, 29. März 2019,18 Uhr, in der AWOthek, Karl-Bröger-Str. 9 Nürnberg, Eintritt frei!

  Geschichten aus dem fränkischen Alltagswahnsinn

Aufplatzende Mülltüten, buddhistische Miezen und gesprächige Franken:Redakteurin Anette Röckl liest aus ihrem Buch „Meine Kneipen-Katze undIch“ – ein Best-of ihrer Kolumnen-Reihe, die jeden Samstag in den Nürnberger Nachrichten erscheint. Darin verarbeitet sie auf humorige Weise denfränkischen Wahnsinn des Alltags – mit und ohne Katze. Seit Jahren schreibt die Nürnberger Journalistin Anette Röckl in den Nürnberger Nachrichten wöchentlich eine Kolumne, die Freude macht.

Anette Röckl wurde 1976 in Nürnberg geboren und hat in Erlangen und Florenz  Theater-und Medienwissenschaften, Germanistik und Romanistik studiert. Seit 2006 arbeitet sie als Redakteurin bei den Nürnberger Nachrichten, ist seitvielen Jahren Gesellschaftsreporterin und schreibt seit 2011 die Kolumne“Hallo Nürnberg“.


Anette Röckl, Foto: Edgar Pfrogner

12.04.2019 Monika Martin

Freitag, 12. April  2019, 18 Uhr, AWOthek, Karl-Bröger-Str. 9, Nürnberg, Eintritt frei!

ImKrimi „Hochgericht“ von Monika Martin geht es um den erfolgreichen Gastronomen FriedhelmEck, der in den Nürnberger Lochgefängnissen eine makabre Art derErlebnisgastronomie anbietet, mit Büßerhemd, Daumenschraube undHenkersmahlzeit. Er plant eine Erweiterung seines Angebots, das auf Widerstand bei den Anwohnern trifft…bis es sogar eine Tote gibt. Auch derKarl-Bröger-Tunnel spielt eine wichtige Rolle…Die junge Kommissarin Charlotte Gerlach ermittelt.

Monika Martin schreibt „Krimis mit Geschichte“, denn ihre Kriminalgeschichten haben immer einen mit historischen Hintergrund. Schon seit über 15 Jahren arbeitet Monika Martin als Stadtführerin für „Geschichte für Alle e.V.“ Sie kennt die Gegebenheiten der Stadt Nürnberg. Sie weiß um das spätmittelalterliche Rechtsverständnis und die damals gängige Strafpraxis. „Hochgericht“ ist ihr fünfter Kriminalroman. Monika Martin wurde 1969 in Unterfranken geboren,erlernte den Beruf Erzieherin, den sie auch einige Jahre ausübte bevor sie Sozialpädagogik studierte.

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 Monika Martin, Foto:studioline photography

11.10.2019 Anja Bogner

Freitag, 11. Oktober  2019, 18 Uhr, AWOthek, Karl-Bröger-Str. 9, Nürnberg, Eintritt frei!

»Allmächt, des is doch die Gelbwurscht-Pflunzn!« Ja, da liegt sie nun, dieGelbwurst-Pflunzn, eigentlich Kerstin und Fleischereifachverkäuferin. Mausetotund nackert. Und einer soll’s aufklären: Bülent Rambichler, Kriminaler aus Nürnberg, Sohn eines türkischen Vaters und einerStrunzheimer Mutter, der wenig Lust darauf hat, seine neue Kommandozentrale imelterlichen Gartenschuppen einzurichten.

Anja Bogner ist 1977 geboren und wuchs in einem kleinen Dorf nahedem fränkischen Seenland auf. Mit knapp zwanzig zog es sie hinaus in die Welt,wo sie in den renommiertesten Werbeagenturen Deutschlands als Texterinarbeitete. 2010 erhielt sie ein Stipendium an der Drehbuchwerkstatt München, schrieb wenig später mit „Ehehygiene“ einen nicht ganz soernst gemeinten Ratgeber-Roman für Paare undgewann 2017 den Publikumspreis beim Fränkischen Kurzkrimi-Wettbewerb.

Anja Bogner, Foto: Thomas Dashuber

25.10.2019 Lilo Seidl

Freitag, 25. Oktober  2019, 18 Uhr, AWOthek, Karl-Bröger-Str.9, Nürnberg, Eintritt frei!

Ihr dritter Fall „Pillendreher– ein verdrehter Fall für Kathi Starck“ führt die Kriminalkommissarin zumNürnberger Pharmariesen NyxPHarm. Mehrere Männer starben durch ein illegalverkauftes Migränemedikament. Durch den Tod einesLabormitarbeiters gerät die Firmengründerin in den Fokus der Ermittlungen. DasLeben der knallharten Businessfrau ist geprägt von Affären und Profitgier. Istsie so skrupellos und nimmt den Tod von Menschen in Kauf? Kathi muss tief in ihre Trickkiste greifen, um den Fall zu lösen.

Lilo Seidl hat Mitteder 1980er Jahre das Programmieren von der Pike auf gelernt. Ihren Job alsText-Administratorin hing sie Ende 2011 an den Nagel. Seitdem widmet sie sichhaupt beruflich der Schriftstellerei.

Lilo Seidl, Foto: Petra Hartmann

22.11.2019 Ingeborg Höverkamp

Freitag, 22. November  2019, 18 Uhr,  Karl-Bröger-Str. 9, Nürnberg, Eintritt frei!

Märchen, Schilderungen biblischer Begebenheiten, Sketche, ironische Texte, Erzählungen zu weihnachtlichen Brauchtümern, historische Einbettungen von Weihnachten ein Briefdokument aus sibirischer Gefangenschaft und vieles mehr vereint Ingeborg Höverkamp in dieser festlichen Anthologie. Die Geschichten drehen sich um den Zauber der Weihnacht in der Kindheit, den Nürnberger Christkindlesmarkt, das Weihnachtsfest im Erzgebirge und in Russland, um eine Krippenfigur, die anHeiligabend lebendig wird, Pannen beim Weihnachtsessen, eine Weltreise rund umden Weihnachtsstern und um die Hirten, denen ein Engel die Geburt des Messias verkündet. Bekannte und beliebte bayerische Autoren haben dazu in ihrliterarisches Schatzkästchengegriffen und Texte beigesteuert, darunterKarl-Bröger-Medaillenträger Fitzgerald Kusz, Hermann Glaser, Klaus Schamberger…

 Ingeborg Höverkamp ist freie Autorin und gibt an der Akademie der CPH einen Kurs zum autobiografischenSchreiben. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, u.a. die Biografie „Elisabeth Engelhardt – eine fränkische Schriftstellerin“ und den Roman „Zählnicht, was bitter war“. Im Alitera Verlag sind bisher die beiden Anthologien „Nürnberg  – von der Trümmerzeit bisheute“ und „Nie wieder Krieg!“ erschienen.

Ingeborg Höverkamp, Foto: W. Höverkamp

16.11.2018 Jo Seuß Autorenlesung

Es gibt viel zu entdecken in Nürnberg: die lauschigen Hesperidengärten, die im Verborgenen werkelnde Soziokultur Glaser‘scher Prägung, die zaghaften Versuche, zeitgenössische Architektur in die Stadt zu lassen. Jo Seuß, Redakteur der Nürnberger Nachrichten, hat zusammen mit Dietmar Bruckner  „111 Orte in Nürnberg, die man gesehen haben muss“, und „111 Orte in Fürth und Erlangen, die man gesehen haben muss“ entdeckt und beschrieben.

Dietmar Bruckner, Jo Seuß, Peter Roggenthin: 111 Orte in Nürnberg, die man gesehen haben muss: Reiseführer,  Emons-Verlag, ISBN: 9783954510429

Die Autorenlesung am 16.11.2018 in der AWOthek war sehr gut besucht.

Foto: Günter Distler

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26.10.2018 Dr. Sebastian Karnatz Autorenlesung

Der Autor Dr. Sebastian Karnatz führte uns zu Burgen, Klöstern und Residenzen –  touristischen Highlights und noch nicht breitenwirksam entdeckten Sehenswürdigkeiten. Unterhaltsam und fachkundig erzählte er von ausgefallenen Architekturen und bedeutenden Persönlichkeiten und immer wieder ging es auch um die Hohenzollern und auch um die Cadolzburg. Das war eine sehr interessante Lesung leider nur vor kleinem Publikum; Thema und Autor hätten eine viel größere Runde verdient gehabt.

Dr. Sebastian Karnatz: Burgen Klöster Residenzen. ars vivendi verlag. Freizeitführer mit Klappenbroschur, ISBN 978-3-86913-773-5.

 

 

Foto: privat

 

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10.11.2018 Rote Kulturnacht

Die Rote Kulturnacht, an der auch die Karl-Bröger-Gesellschaft beteiligt ist, fand am 10. November 2018  in der Kulturwerkstatt auf AEG statt und war ein megaschönes Event mit Somkestack Lightnin‘, Günter Stössel und Anja Seidel, Vadim & Lena Samarsky, dem DJ Duo Sonnengurus, sowie Poetry-Slam mit Michael Jakob, der Modenschau „Es werde rot“, usw.

 

17.11.2018 Hitler. Macht. Oper.

HITLER.MACHT.OPER Propaganda und Musiktheater in Nürnberg. Das Musiktheater spielte eine wichtige Rolle in der nationalsozialistischen Propaganda – gerade in Nürnberg: seien es „Die Meistersinger von Nürnberg“ zur Eröffnung der Reichsparteitage im Opernhaus oder „Die Götterdämmerung“ als letzte Vorstellung vor der kriegsbedingten Schließung aller Theater. Diese Sonderausstellung zeigt, dass auch die Stadt selbst zur Bühne und Kulisse für die Aufmärsche der Nationalsozialisten wurde. Opernbühne und Stadt traten in einen inszenierten Dialog: Die letzte Szene der „Meistersinger“ im Opernhaus glich der Szenerie in den Straßen Nürnbergs bis in Details. Die Führung mit Dr. Alexander Schmidt war sehr informativ.

Foto: Gert Wagner