18.09.2018 Hermann Glaser letzte Erinnerungen

Hervorgehoben

Anlässlich der Gedenkfeier für Herrmann Glaser am 18. September, stellte Michael Ziegler das Buch: „…die Verhältnisse zum Tanzen bringen“: Hermann Glaser – letzte Erinnerungen – letzte Worte. Am 18. Juni 2018 verstarb Professor Hermann Glaser mit 89 Jahren. „Mit seinem hellwachen Geist, seinem unvergleichlichen Wissensschatz und seinem ungebrochenen Humor konnte er sein Publikum fesseln und immer wieder Denkanstöße geben. Über Jahrzehnte hinweg war er einer der bedeutendsten und einflussreichsten Intellektuellen und Kulturpolitiker der Bundesrepublik“, würdigt Nürnbergs SPD-Chef Thorsten Brehm die Verdienste Glasers, der von 1964 bis 1990 städtischer Schul- und Kulturreferent war. Das Buch wird für eine Schutzgebühr von 5 Euro verkauft, wovon die Hälfte an den Verein zur Förderung innovativer Kulturarbeit geht.  Erhältlich ist das Buch ab Dienstag in der Geschäftsstelle der SPD Nürnberg, Karl-Bröger-Str. 9 oder im Nürnberger Rathaus im Büro der SPD-Fraktion.

„Das kleine Buch ist eine Erinnerung und ein Dank an einen besonderen Menschen. Wir wollen im Sinne Hermann Glasers weiterarbeiten“, versprechen die beiden bekennenden Glaser-Fans Brehm (re)und Ziegler (li), Foto: KBG

17.11.2018 Hitler. Macht. Oper.

HITLER.MACHT.OPER Propaganda und Musiktheater in Nürnberg. Das Musiktheater spielte eine wichtige Rolle in der nationalsozialistischen Propaganda – gerade in Nürnberg: seien es „Die Meistersinger von Nürnberg“ zur Eröffnung der Reichsparteitage im Opernhaus oder „Die Götterdämmerung“ als letzte Vorstellung vor der kriegsbedingten Schließung aller Theater. Diese Sonderausstellung zeigt, dass auch die Stadt selbst zur Bühne und Kulisse für die Aufmärsche der Nationalsozialisten wurde. Opernbühne und Stadt traten in einen inszenierten Dialog: Die letzte Szene der „Meistersinger“ im Opernhaus glich der Szenerie in den Straßen Nürnbergs bis in Details. Wir treffen uns am Samstag, 17.11.2018 um 14.00 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung (Dokumentationszentrum, Bayernstr. 100). Anmeldungen bitte an unser Büro per e-Mail oder Telefon 448383.

9.9.2018 Picknick für Soltani im Rosenaupark

Seit sieben Jahren sitzt der iranische Rechtsanwalt Soltani im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran. 2009 bekam Soltani den Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis der Stadt Nürnberg für sein Engagement für die  Menschenrechte im Iran verliehen. Zahlreiche Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen protestieren seither gegen die Inhaftierung. Die Karl-Bröger-Gesellschaft steht im engen Kontakt mit der Maede Soltani, der in Nürnberg lebenden Tochter von Abdolfattah Soltani. Gemeinsam mit Maede Soltani erinnern wir an den siebten Jahrestag der Verhaftung ihres Vaters. Symbolisch wird der Rosenaupark für einen Tag in „Soltanipark“ umbenannt. Die Aktion wird von der SPD-Bundestagsabgeordneten Gabriela Heinrich, einer der Initiatorinnen von „Kochen für Soltani“, unterstützt.
Picknick für Soltani im vergangenen Jahr, Foto: Anestis Aslanidis

29.9.2018 Brögers Buchladen beim Boulevard Babel

Hervorgehoben

Beim Aktionstag der Stadt Nürnberg auf der Wölckernstraße zur Bewerbung als  Kulturhauptstadt für das Jahr 2025 öffnet die Karl-Bröger-Gesellschaft den Brögers Buchladen: Von 13 bis 19 Uhr lesen hier Nürnberger Literat*innen aus aller Welt Lieblingsgedichte und Geschichten rund ums Herz. Lauschen Sie ihnen in vielen Sprachen. U.a. mit dabei: Michael Ziegler, Fitzgerald Kusz, Maede Soltani, Dionysia Vlachou, Abdurrahm Gümrükcü.

Maede Soltani und Michael Ziegler lesen im Brögers Buchladen

 

15.12.2018 Wanderland-Führung im GNM

Wanderland. Eine Reise durch die Geschichte des Wanderns
Wandern ist eine überaus populäre Freizeitbeschäftigung in Deutschland. Ist Wandern typisch deutsch? Seit wann wird gewandert und wie entwickelte sich diese kulturelle Praxis? Diesen Fragen geht eine Sonderausstellung im Germanischen Nationalmuseum nach. Die Romantik popularisierte seit dem ausgehenden 18. Jh. das Wandern, im 19. Jh. wurde es Teil des bürgerlichen Lebens, gegen Ende des Jahrhunderts zu einer regelrechten Massenbewegung. Am 15. Dezember 2018 um 14 Uhr besuchen wir die Ausstellung im Rahmen einer Führung (Germanisches Nationalmuseum, Kartäusergasse 1).

14.06.2018 Die 68er Revue

Die 68er Revue im Karl-Bröger-Zentrum am 14. Juni 2018 war ein voller Erfolg. Die Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung „Nürnberg 1968 – die SPD und der Protest der APO“ ließ mit Zeitzeugen wie Fitzgerald Kusz (damals Student), Horst Leupold (Fussballer bei der Meisterschaft), Prof. Dr. Hermann Glaser (ehem. Kulturreferent) und Ernst Schulz (von „Ihre Kinder“) die damalige Zeit wieder aufleben. Dazu gab es Musik von Kai & Funky von TON STEINE SCHERBEN mit GYMMICK und eine frühliche MITMACH-Modenschau mit Klamotten von damals statt. Genial umrahmt wurde der Abend durch die Moderation von unserem Vorsitzenden Michael Ziegler.

23.06.2018 Kunstvilla Führung

Anlässlich des 100. Geburtstags der wbg wirft diese Sonderausstellung einen Blick auf die Entwicklung des Stadtbilds von der Klassischen Moderne über Luftaufnahmen bis zu den Utopien heutiger Kunstschaffender u.a. von Georg Weidenbacher, Jakob Dietz und Leo Birkmann bis zu aktuellen Positionen von Alexander von Falkenhausen, Ralph Fleck, Mara Loytved-Hardegg, Karsten Neumann und Fredder Wanoth nachvollzogen (Text Flyer). Wir hatten eine fantastische Führung mit Lena Hofer und eine super interessante Einführung durch unter Vorstandsmitglied und Staatsminister a.D. Günter Gloser.

Foto: Karl-Bröger-Gesellschaft

19.06.2018 Menschenrechte: Artikel 23

„Menschenrechte – HIER und JETZT und ÜBERALL“: Artikel 23 (Recht auf Arbeit, gleichen Lohn, Gewerkschaften) am Dienstag, 19. Juni um 18:30 Uhr, Theaterkneipe LOFT des Gostner Hoftheaters, Austr. 70, 90429 Nürnberg, Rückgebäude.  Mit Stephan Doll, DBG-Geschäftsführer für Mittelfranken und Vorsitzender der Allianz gegen Rechtsextremismus und Gabriela Heinrich, Bundestagsabgeordnete der SPD. Die Ziehung der Menschenrechte übernahm diesmal: Claudia Arabackyj, Stadträtin und stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD in Nürnberg. Schirmherrin der Reihe war Gabriela Heinrich (MdB) – Veranstalter: die Karl-Bröger-Gesellschaft, unterstützt durch das Gostner Hoftheater.

Foto: Ludwig Ohla

Foto: Karl-Bröger-Gesellschaft

 

 

 

21.06.2018 Ich werde nicht hassen

Das außergewöhnliche Theaterstück „Ich werde nicht hassen“ erzählte die dramatische Lebensgeschichte des palästinensischen Arztes Dr. Izzeldin Abuelaish. Es schilderte den Alltag in Gaza, das Warten an den israelischen Checkpoints, das Familienleben zwischen Hoffnung und Verzweiflung und einen tödlichen Anschlag. Der Arzt hätte allen Grund, Israel zu hassen, stattdessen kämpft er weiter für Verständigung und Versöhnung mit Israel: „Hass macht blind und führt zu irrationalem Denken und Verhalten. Frieden ist Menschlichkeit. Frieden bedeutet Respekt. Frieden ist ein offener Dialog.

03.07.2018 Alfred Emmerling Ausstellung

„Mit Pinsel und Farben zu den Nachbarn in unserer Heimat Europa und in einem weiterem Stückchen Welt“ – so lautete der Titel der Ausstellung von unserem Mitglied Alfred Emmerling, Ehemann von Lilo Seibel-Emmerling. Die Ausstellung war bis 22. Juli 2018 im Foyer des Internationalen Hauses, Hans-Sachs-Platz 2, Nürnberg, Montag – Freitag 8 bis 18 Uhr, zu sehen und zeigte fantastisch schöne Bilder.

Foto: Bayern SPD

Kerstin Gardill, Landtagskandidatin der SPD sprach zur Eröffnung.

Alfred Emmerling emmerling_kl