Reisen in die Gegenwart – Fortsetzung in 2013

Im Jahr 2013 setzten wir unsere erfolgreiche Veranstaltungsreihe
„Reisen in die Gegenwart“ fort.
Das Thema dieses Mal: Drei Grenzstädte im Umbruch

Das 20. Jahrhundert brachte vielen Städten, ganzen Regionen existenzbedrohende Herausforderungen: ganze Industriezweige brachen weg, gewachsene Kultur war bedroht, gesellschaftliche Strukturen mussten sich neu bilden.
Wie sind die Menschen, die Gemeinden mit dem Wegbrechen aller gewohnten Sicherheiten umgegangen? Wie haben sie die Probleme gemeistert?

Die Reisen gingen:

am Samstag, 13. April 2013 nach Greiz,
am Samstag, 01. Juni 2013 nach Selb und
am Samstag, 06. Juli 2013 nach Wackersdorf und Neusath.

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Hier finden Sie unserem Flyer Reisen in die Gegenwart 2013_screen, aus dem Sie weitere Informationen entnehmen können.

Sie sind herzlich eingeladen, uns auf unseren nächsten Reisen zu begleiten.

Entrechtet.Entwürdigt.Beraubt.

Am Samstag, 23. Februar 2013 um 15.00 Uhr besuchten wir die Ausstellung „Entrechtet.Entwürdigt.Beraubt“ im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. Eckart Dietzfelbinger begleitete  uns durch diese herausragende Ausstellung.

Die Ausstellung ermöglicht erstmalig einen Zugang zum Prozess der Beraubungen der Juden von 1933 bis 1945 in Nürnberg und Fürth. Vorgestellt werden Parteiaktivisten und Behörden, die die „Arisierung“ umsetzten, „Arisierungsgewinnler“ und betroffene jüdische Unternehmen.
Bislang unbekannte Dokumente aus den Archiven, neben Fotos und Zeitzeugenberichten ergänzen den wissenschaftlichen Kommentar.

 

30 Jahre Karl Bröger Gesellschaft

Dieses Jubiläum durfte die Karl Bröger Gesellschaft am 26. Oktober 2012 feiern.
Mit fast 100 geladenen Gästen begingen wir diese Feierlichkeit im Raum Burgblick des DGB-Hauses. Neben einem Grußwort unseres Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly untermalte Patricia Litten den gelungenen Abend, der mit einem Buffett einen wunderbaren Ausklang fand.

Hier einige Eindrücke

Reisen in die Gegenwart

DAS BESONDERE IN 2012

Wir bieten Ausflüge zu Orten alternativer Energieversorgung,  moderner Landwirtschaft, Renaturierung einer Kulturlandschaft, Kunst & Kultur

17. März  Triesdorf und Wolframs-Eschenbach

5. Mai Merkendorf und Dennenlohe

29. September Neue Landschaft Ronneburg und Gera

Sie sind hierzu herzlich eingeladen. Um verbindliche Anmeldung wird gebeten.

Den Unkostenbeitrag von 25,– € überweisen Sie bitte vor Reiseantritt auf unter Konto bei der Sparkasse Nürnberg, Konto 1256444 BLZ 76050101 mit dem Stichwort der jeweiligen Fahrt (Triesdorf, Merkendorf, Gera)

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Flyer  _Reisen i d Gegenwart

Susann Hiller „From here to Eternity“

Wir ließen uns am Samstag, 28. Januar 2012 durch die ERSTE große Einzel-Ausstellung der Künstlerin aus Großbritannien in der Kunsthalle führen

Susan Hiller „From here to Eternity“

 

Ein Jahr arabischer Frühling: Aufbruch ins Ungewisse?

Im Namen der Freiheit schüttelten 2011 die Menschen in Tunesien, Ägypten und Libyen ihre autokratischen Herrscher ab. Die Wut der Tunesier und Ägypter löste eine einzigartige Revolte in der arabischen Welt aus.

Die Karl-Bröger-Gesellschaft nahm in Ihrer Veranstaltung am 13. Januar 2012 den 1. Jahrestag des Sturzes des tunesischen Machthabers Ben Ali zum Anlass, sich der gegenwärtigen Lage und den politischen Zukunftsaussichten der arabischen Länder im Umbruch zuzuwenden.

Prof. Dr. Mathias Rohe und Günter Gloser, MdB als ausgewiesene Kenner der arabischen Region unternahmen den Versuch, die momentanen Machtverhältnisse sowie die Chancen auf friedliche und demokratische Reformen auszuleuchten.

 Hier finden Sie noch einen ausführlichen Artikel zu unserer Veranstaltung in der Online-Ausgabe des HiGHLiGHTs Magazins
http://www.highlights-magazin.de/index.php?id=0,9084,0,0,1,0

Auf den Spuren Kaspar Hausers in Ansbach

 Auf diese Spur begaben wir uns am Samstag, den 24. September 2011.

Wir trafen uns um 9.30 Uhr am Nürnberger Hauptbahnhof und fuhren mit der S-Bahn nach Ansbach.

Hier erwartete uns bereits unser fachkundiger Führer Dr. Ulrich Flechtner. Er ist vom Hauptberuf vorsitzender Richter am Landgericht und beschäftigt sich seit Mitte der 90er Jahre intensiv mit der Geschichte Kaspar Hausers.

Dr. Ulrich Flechtner

Das Leben Kaspar Hausers, sein früher Tod und seine Herkunft bleiben unbekannt und rätselhaft und beschäftigen seither ganze Generationen. Es wird angenommen, dass Kaspar Hauser 1812 geboren wurde, aber sein genaues Geburtsdatum ist nicht bestätigt. Unter ebenso geheimnisvollen Umständen wurde er 1833 in Ansbach ermordet – viele Legenden ranken sich um Kaspar Hauser….

Führung durch die Ausstellung „Mythos Germania“

Am Samstag, 23. Juli  2011 um 16:00 Uhr erhielten wir eine Führung durch die Doppelausstellung „Mythos Germania“ und „Tempelstadt der Bewegung“, die im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände zu sehen ist.

Im Mittelpunkt des aus Berlin übernommenen ersten Ausstellungsteils steht ein großes Modell, das nach historischen Vorlagen für den Fernsehfilm „Speer und Er“ angefertigt worden ist. Es zeigt in eindruckvoller Weise den städtebaulichen Größenwahn Hitlers und seiner Nationalsozialisten, die bei der Umgestaltung Berlins zur Hauptstadt „Germania“ in gigantischer Weise Größe und Macht des „Dritten Reiches“ demonstrieren wollten. − In der auf Nürnberg bezogenen Parallelausstellung ist das ebenfalls in Berlin erstellte Modell des für 400.000 Menschen geplanten „Deutsche Stadions“ zu sehen, für das Hitler 1937 den Grundstein gelegt hatte. Von dem Wahnsinnsprojekt wurde lediglich ein Teil der Baugrube fertig, aus der der heutige „Silbersee“ geworden ist.

MUT: Über den Versuch die eigene Wahrheit zu behaupten

unter diesem Titel hatte die Karl-Bröger-Gesellschaft im Rahmen ihrer Reihe „Werte“

am Dienstag, 05. Juli 2011 um 19.00 Uhr 

Ulrike Poppe (Beauftragte des Landes Brandenburg für die Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur) zu Gast. Die Moderation des Abends übernahm Knut Engelbrecht.

Ulrike Poppe gehörte in den 70er und 80er Jahren zu den aktiven Kritikern des SED-Systems und geriet in Konflikt mit der Staatsmacht. Sie wird darüber sprechen, aus welchen Motiven sich widerstaendiges Verhalten herausbildete uns was den Akteuren Mut und Zuversicht gab, ihre eigenen Überzeugungen gegen die schweigende Mehrheit und die Staatsgewalt zu behaupten. Heute ist sie Landesbeauftragte zur Aufarbeitung in Brandenburg und erlebt, dass es auch in der Demokratie Mut erfordert, unbequeme oder unpopuläre Wahrheiten
auszusprechen. Ulrike Poppe wurde u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.