„Der 1953 in Köln geborene Künstler ist ein Pionier der Videokunst in Deutschland… Seine Filme und Videoinstallationen, Collagen und Zeichnen lenken den Blick auf autoritäre und ideologische Strukturen, die für Gewalt und Machtmissbrauch ursächlich sind. Dabei beschränkt sich Marcel Oldenbach keineswegs auf Themen der deutschen Geschichte wie Nationalsozialismus, Wirtschaftswunder oder Wiedervereinigung, die seine eigene Biographie und Identität geprägt haben. Er zieht auch Verbindungslinien zur kolonialen Ausbeutung und Unterdrückung afrikanischer Länder und zur Geschichte der Sklaverei und des Rassismus (Text: Kunsthalle)“. Die Führung wurde abgesagt.
28.10.2020 18 Uhr Lesung und Finissage in der Roten Galerie
Am 28. Oktober fiel die Entscheidung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 für Chemnitz. Das wurde in der Roten Galerie gefeiert. Dazu die Finissage der aktuellen Ausstellung mit Luise Gumann – Künstlerin – Dozentin für Jugendkunst zum Thema „Netzwerke“ und Elisaweta Sliwinska, Illustratorin, sowie Olga Komarowa, Filmemacherin zum Thema: Utopie im Vakuum – was wäre, wenn du alles sein könntest? Die experimentellen Künstlerinnen sind Teil des ArtiSchocken-Kollektives.
Die Rote Galerie startet eine neue Veranstaltungsreihe: „Kultur hinter Glas“. Dazu der Vorsitzender der Karl-Bröger-Gesellschaft und SPD-Stadtrat Michael Ziegler: „Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig Kultur aufrecht zu erhalten, aber auch zu schützen. Deshalb kommt sie hinter Glas und spielt in der Roten Galerie hinter drei großen Schaufensterscheiben.“ Das Publikum steht (ebenfalls sicher) im Außenbereich und kann das Geschehen durch das Schaufenster verfolgen. Der Ton wird natürlich auf die Straße übertragen! Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.Rote Galerie, Koberger Str. 57/59



4.9.2020 Staab im Neuen Museum
„Die Ausstellung in den Fassadenräumen des Neuen Museums zeigt den tiefgreifenden Einfluss des Kontextes auf das Werk von Staab Architekten. An den gebauten und geplanten Projekten aus 29 Jahren werden unterschiedliche Facetten des Begriffes „Kontext“ deutlich, die weit über die übliche Definition als unmittelbare physische Umgebung des Geländes hinausgehen. Ausgangspunkt der Betrachtungen ist der siegreiche Entwurf für das Neue Museum Nürnberg. Mit diesem Wettbewerbsbeitrag begann 1991 nicht nur die Geschichte des radikal zeitgenössischen Kunstmuseums inmitten der Nürnberger Altstadt, sondern auch das eigene Architekturbüro von Volker Staab, das inzwischen zu den erfolgreichsten Büros Deutschlands zählt. Öffentliche Bauten für Kunst, Forschung und Bildung sind bis heute die Hauptaufgaben von Staab Architekten“ (Neues Museum).
Dr. Marian Wild führte uns durch die Ausstellung.

22.8.2020 Ernst Weil in der Kunstvilla
Unser Vorstandsmitglied Günter Gloser begrüßte uns zu einer interessanten Führung durch die Ausstellung von Ernst Weil in der Nürnberger Kunstvilla. „Im November 2019 hätte der 1919 in Frankfurt geborene Künstler Ernst Weil seinen 100. Geburtstag feiern können. Die Kunstvilla gratuliert nachträglich und erinnert mit ihrer Retrospektive an einen Maler, der … die Abstraktion in Nürnberg vertrat und vermittelte“ (Text Kunstvilla). Zufälligerweise war der Nürnberger Künstler Fred Ziegler in der Ausstellung. Er hat unter Ernst Weil studiert und mit ihm zusammen ein Bild erstellt, das ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist.


Spendenaktion für Künstler
Zur Unterstützung in der Künstler ohne Einkommen hatte in Nürnberg das Kulturreferat kurz vor Ostern ein „Bündnis für Kultur“ geschmiedet und in Verbindung mit der NN -Aktion „Freude für alle“ zu Spenden aufgerufen. Hierfür stellten Walter Bauer und Pablo Fontagnier zwei Porträts des Nürnberger Alt-OB‘s Ulrich Maly zur Verfügung.
Mit seinem – bisher höchsten – Gebot – will nun ein Liebhaber beide Arbeiten der Nürnberger Karl-Bröger-Gesellschaft sichern und stiften. Er erklärte sich indes einverstanden, beide Bilder noch einmal öffentlich zu präsentieren – um den Spendenerlös für die Nürnberger Künstlerhilfe im Bündnis für Kultur noch einmal zu steigern. Die Ausstellung ist beendet, aber es kann weiter gespendet werden: freude-fueralle@pressenetz.de.

Jahresbericht
Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter der Karl-Bröger-Gesellschaft. Hier ist der Jahresbericht von unserem Vorsitzenden Michael Ziegler, der zum kulturpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion gewählt wurde:

Erich Hübel – Gedicht
Unser Mitglied, der Mundartautor Erich Hübel, hat zur aktuellen Situation ein Gedicht verfasst:
Corona Partnermasken
Der Wedderberichd sochd, dass in die negsdn Dooch rechd warm wern werd.
Do sollerd mer doch ah aweng naus gehn.
Mer muss obber scho immer dsu die andern Leid schee Abschdand haldn,
damidd ann des Corona nedd derwischd!
Bloß midd seiner Bardnerin odder seim Bardner derf mer noh beianander sei.
Do kommer dann fei ah ann Bardner-Mundschuds ondsiehn:
Mer brauchd ja bloß ann BH vo der Fraa nehmer – do sinn scho dswa bassende Masgn droo.
Die Egsberdn soong, dass die gnau suh guhd sinn, wey die selbergnähdn.
Und iech kennerd mer dengn, dass dodervo ah gnuuch gibd.
Midd meiner Fraa konn iech des obber nedd machen, wall die für miech dsu klaaa is, und iech für sie dsu groß bin.
Do gricherd i ja glei gscheid Rüggn!

Mai 2020 Die Jahreshauptversammlung wurde schriftlich durchgeführt
Aus aktuellem Anlass wurde die Jahreshauptversammlung unseres Vereins schriftlich durchgeführt. Dies ist per Gesetz möglich. Danke an alle Mitglieder, die mitgemacht haben.
Mai 2020 Rote Galerie
Adresse: Koberger Str. 57/59, Galerie-Koordinator: Heijo Schlein
Ausstellung der Künstlerinnen Marion Pichardt und Stella Springhart
Marion Pichardt – Ton und Keramik und
Stella Springhart – Malerei, Installation, Druck und Collage
Diese Ausstellung war als VIRTUELLER Rundgang durch die ROTE GALERIE
erlebbar. Marion Pichardt führt durch „Die Vermessenheit der Welt“ – ErdTeile.Zeile aus Erde.Aus Tonund Stella Sprinhart durch ihre Ausstellung „Mensch“. Man kann die ganze Ausstellung ansehen, einzelne Bilder durch Anklicken betrachten und Texte dazu lesen. Auf dem Galerieboden sind weiße Kreise und durch einen Klick darauf veränderst sich der Standort. Ermöglicht hat dies Andreas Lüdke mit seiner Firma lüdke!GRUPPE 2.0Birkenstr. 4 – D-91099 Poxdorf.Ganz herzlichen Dank dafür!!!
http://virtuelle.rote-galerie.de

27.3.2020 19 Uhr Gedenkveranstaltung zum Ende des II. Weltkriegs vor 75 Jahren mit Ingeborg Höverkamp – abgesagt
Nach einem Einführungsvortrag über die Situation am Ende des Krieges und einem Ausblick auf die schweren Nachkriegsjahre kommen Zeitzeugen zu Wort. In meinen beiden Sammelbänden „Nie wieder Krieg“ und „Von der Trümmerzeit zur Frankenmetropole – Nürnberg 1945 bis heute“ haben wir Interviews mit Zeitzeugen und Berichte aus jener Zeit aufgenommen. Fast jede Familie hatte Gefallene zu beklagen, viele waren obdachlos oder hausten in Ruinen oder Behelfshütten. Das Geld war wertlos und die Zigarettenwährung blühte. Hunger und Kälte forderten viele Opfer. Wir Nachgeborenen bewundern die beispiellose Aufbauleistung unserer Eltern- oder Großelterngeneration. Am Ende schlagen wir einen Bogen zur heutigen Situation in der Welt und überlegen, wie man sich in die Friedensarbeit einbringen kann.
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Nur noch telefonisch findet jeden Mittwoch ab 17.00 Uhr die
Die AnsprechBAR statt –
Politikerinnen und Politiker sind zum Gespräch mit Ihnen bereit.
Jeden zweiten Dienstag ab 17.00 Uhr berät Sie die
Mieterberatung der SPD Nürnberg
Kompetente Erstberatung – ohne Kosten
Brigitte Reuter und Rechtsanwalt Winfried Berg stehen als Team den Ratsuchenden zur Seite.
Die Anlaufstelle für Bürger bildet dabei keine Konkurrenz zu hiesigen Mieterschutzvereinen. Denn das Mieterbüro bietet lediglich eine Erstberatung, die keine juristischen Folgeschritte einleitet.
Wenn auch Sie Probleme als Mieter haben, wenden Sie sich an uns.
Sie erreichen uns unter der Rufnummer: 0911 43 89 6 0
14.3.2020 Karl-Bröger-Texte im Irrhain
Der Pegnesische Blumenorden e.V. im Nürnberger Norden wurde 1644 von Literaturbegeisterten gegründet und besteht ununterbrochen bis heute. Der Name bezieht sich auf den Nürnberg durchziehenden Fluss Pegnitz. Immer wieder finden Veranstaltungen zur Literatur im Irrhain in Kraftshof statt. Im Archiv des Pegnesischen Blumenordens finden sich Texte von Karl Bröger.
Bei einer Führung durch den neugestalteten Irrhain brachte der Präsident des Pegnischen Blumenordens, Prof. Dr. Werner Kügel, Texte von Karl Bröger anlässlich dessen Geburtstags am 10. März zu Gehör.

